1. FC Köln kassiert erneute DFB-Strafe wegen Pyrotechnik-Chaos
Ariane Holzapfel1. FC Köln kassiert erneute DFB-Strafe wegen Pyrotechnik-Chaos
Der 1. FC Köln ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 98.500 Euro belegt worden, nachdem Fans bei einem jüngsten Bundesliga-Spiel Pyrotechnik gezündet hatten. Der Verein muss damit in dieser Saison bereits mehrfach für ähnliche Vorfälle büßen.
Die jüngste Geldstrafe folgt auf Fehlverhalten von Köln-Anhängern vor, während und nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach. Fans zündeten 56 Bengalos und 30 Blitzlichtgeräte, wodurch dichter Rauch entstand, der eine zweiminütige Spielunterbrechung erzwang.
Seit der Saison 2022/23 wurde der Verein bereits viermal wegen des Verhaltens seiner Fans sanktioniert. Die letzten Strafen umfassen 38.000 Euro am 30. Oktober 2025, 41.000 Euro am 5. Dezember 2025 und 13.000 Euro am 2. Februar 2026. Insgesamt hat Köln bereits 92.000 Euro für Vorfälle mit 86 Pyrotechnik-Körpern gezahlt.
Der DFB gestattet, dass bis zu 32.800 Euro der aktuellen Strafe in Sicherheitsverbesserungen oder Programme zur Gewaltprävention reinvestiert werden dürfen.
Die wiederholten Strafen unterstreichen die anhaltenden Probleme mit dem Fanverhalten bei Spielen des 1. FC Köln. Ein Teil der Geldbuße könnte nun in Maßnahmen fließen, um künftige Vorfälle zu verhindern. Der Verein muss das Problem dringend angehen, um weitere Sanktionen zu vermeiden.