11 January 2026, 06:26

1. FC Köln steckt nach 2:2 in Heidenheim weiter in der Krise fest

Ein Fussballspiel in vollem Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fussbällen sichtbar, zahlreichen Zuschauern in Regenmänteln mit Schirmen und mehreren Kameraleuten, die das Ereignis aufnehmen.

Sieglos-Serie: Fan-Banner gegen Köln-Trainer Lukas Kwasniok - 1. FC Köln steckt nach 2:2 in Heidenheim weiter in der Krise fest

1. FC Köln bleibt nach 2:2 in Heidenheim seit sieben Spielen ohne Sieg

Die sieglose Serie des 1. FC Köln in der Bundesliga hat sich nach einem 2:2-Unentschieden bei Aufsteiger 1. FC Heidenheim auf sieben Partien ausgedehnt. Die Krise des Teams begann bereits im November 2023 und zieht sich nun ins neue Jahr. Nach dem Spiel machten die Fans ihrer Frustration Luft und richteten sich mit einer Protestaktion direkt gegen Trainer Lukas Kwasniok.

Der jüngste Rückschlag ereignete sich am Samstag, als Köln trotz einer 2:0-Führung keinen Sieg einfahren konnte. Das Remis verlängerte die Durststrecke, die am 2. November 2023 begann. Nach dem Abpfiff entrollte eine Fangruppe ein Transparent mit der Aufschrift „KWASNI YOK“ – ein Wortspiel mit dem Namen des Trainers, das sinngemäß „Kwasniok Nein“ bedeutet.

Kwasniok nahm in der Pressekonferenz nach dem Spiel Stellung zu den Protesten. Zwar habe er das Banner selbst nicht gesehen, betonte der Coach, doch zeige er sich gesprächsbereit. Gleichzeitig mahnte er Zusammenhalt an und forderte die Mannschaft auf, sich auf die Leistung zu konzentrieren – besonders mit Blick auf das nächste Spiel. Bereits am 10. Januar 2024 empfängt Köln den FC Bayern München. Die Partie wird zur Nagelprobe für den Krisenkandidaten, der dringend aus dem Formtief finden muss. Stand Anfang 2026 führt Kwasniok die Mannschaft weiterhin an; über eine mögliche Trennung oder einen Nachfolger gibt es keine bestätigten Meldungen.

Die nächste Bewährungsprobe folgt schnell: Schon am Mittwoch gastiert der Rekordmeister in der Domstadt. Die Kölner stehen nun vor der doppelten Herausforderung, sportlich zu reagieren und die wachsende Unzufriedenheit der Anhänger zu kanalisieren. Kwasniok bleibt vorerst im Amt – doch der Druck nach monatelanger Sieglosigkeit ist ungebrochen.