08 May 2026, 20:11

100-Jähriger in Köln entgeht nur knapp einem dreisten Betrugsversuch

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige für die Inter-State Narcotic Association mit einem Bild eines Mannes und einer Frau, mit der Warnungstext "Vorsicht, jung und alt in allen Lebensbereichen".

100-Jähriger in Köln entgeht nur knapp einem dreisten Betrugsversuch

100-Jähriger in Köln entgeht am Donnerstagnachmittag nur knapp einem Betrug

Am Nachmittag des 23. Oktober entkam ein 100-jähriger Mann in Köln nur knapp einem Betrugsversuch – dank des schnellen Eingreifens seines 77-jährigen Nachbarn, der im letzten Moment einen finanziellen Schaden verhinderte. Durch die geistesgegenwärtige Reaktion beider Männer wurde der Betrüger schließlich aus dem Haus vertrieben.

Der Vorfall begann, als ein Hochstapler den älteren Herrn aufsuchte und sich als Bankmitarbeiter ausgab. Unter falschen Vorwänden forderte er die Girokarte des Mannes, um dessen Vertrauen zu gewinnen.

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Doch der 77-jährige Nachbar durchschaute die Masche sofort. Er warnte den 100-Jährigen und legte den Hörer auf, bevor sensible Daten preisgegeben wurden. Gemeinsam stellten sich die beiden Männer dem Verdächtigen entgegen und zwangen ihn, das Grundstück zu verlassen.

Kurz darauf erhielt das Opfer einen weiteren Anruf – diesmal von einem mutmaßlichen Komplizen. Der Anrufer drängte auf die Herausgabe der PIN der Girokarte, was zusätzliche Zweifel weckte. Die Polizei beschrieb den Verdächtigen als eine Person mit auffälligen Tattoos an beiden Händen und deutlich aufgespritzten Lippen.

Mittlerweile ermittelt die Kriminalinspektion 25 des Kölner Polizeipräsidiums in dem Fall. Die Ermittler prüfen, ob zwischen dem Täter und dem Anrufer eine Verbindung besteht.

Dank des entschlossenen Handelns seines Nachbarn erlitt der ältere Mann keinen finanziellen Schaden. Die Behörden untersuchen weiterhin den versuchten Betrug sowie mögliche Verknüpfungen zwischen den Beteiligten. Der Fall unterstreicht, wie wichtig Wachsamkeit im Umgang mit solchen Betrugsmaschen ist.

Quelle