18 April 2026, 08:11

11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur Wasserforschung

Große Gruppe von Rohren und Ventilen auf dem Dach eines Gebäudes an einer Kläranlage, umgeben von Geländern, mit Fahrzeugen auf der Straße und Bäumen/Gebäuden im Hintergrund.

11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur Wasserforschung

Die Universität Duisburg-Essen erhält 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus, ein hochmodernes Forschungszentrum, das sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentriert. Wie offizielle Stellen mitteilen, soll das Projekt die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken.

Die Förderung wurde formell von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Die Mittel fließen in den Bau einer modernen Einrichtung auf dem Thurmfeld-Campus, einem wachsenden Forschungs- und Innovationsstandort nördlich der Universität.

Am FutureWaterCampus werden Forscherinnen und Forscher an zukunftsweisenden Themen wie Algenforschung, Membrantechnologien und Photokatalyse arbeiten. Das Ziel ist klar: den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Lösungen für das Wassermanagement zu beschleunigen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Investition als ein starkes Signal für die Essener Wissenschaftslandschaft. Das neue Zentrum soll die Vernetzung zwischen Hochschulen und Unternehmen intensivieren, um die Entwicklung anwendungsreifer Technologien voranzutreiben.

Die 11,5-Millionen-Euro-Einrichtung wird zu einem Knotenpunkt für nachhaltige Wasserinnovationen. Indem sie Forscher und Unternehmen zusammenbringt, will sie wissenschaftliche Durchbrüche in nutzbare Technologien verwandeln. Bau und Betrieb des Zentrums erfolgen auf dem expandierenden Thurmfeld-Campus in Essen.

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