05 March 2026, 12:11

20 Tonnen illegales Feuerwerk in Niedersachsen beschlagnahmt – Bunker als Versteck genutzt

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung von Feuerwerk mit dem Wort "Feuerwerk" darauf vor einem weißen Hintergrund.

Verdächtiges Duo bei illegalem Handel mit Pyrotechnik - rund 20 Tonnen beschlagnahmt - 20 Tonnen illegales Feuerwerk in Niedersachsen beschlagnahmt – Bunker als Versteck genutzt

Die Polizei in Niedersachsen hat in der Nähe der deutsch-niederländischen Grenze einen großangelegten illegalen Handel mit Pyrotechnik aufgedeckt. Bei einer Razzia in einem ehemaligen Munitionsbunker in Reken wurden rund 20 Tonnen hochwertige Feuerwerkskörper beschlagnahmt.

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Zu den sichergestellten Pyrotechnik gehörten leistungsstarke Artikel der Kategorien F3 und F4, darunter hoch explosive Böller. Der Großteil des Lagerbestands wurde in dem stillgelegten Bunker entdeckt, was darauf hindeutet, dass die Verdächtigen den Ort zur Lagerung und zum Vertrieb nutzten.

Ermittler gehen davon aus, dass die Männer die Pyrotechnik in mehreren EU-Ländern vertrieben. Deutschland, Belgien, die Niederlande, Frankreich und Italien wurden als mögliche Abnehmer oder Transitländer für den illegalen Handel identifiziert. Die Behörden wiesen zudem darauf hin, dass einer der Verdächtigen bereits in eine ähnliche Straftat verwickelt war.

Der Fall unterstreicht die laufenden Bemühungen, den unkontrollierten Verkauf von Pyrotechnik in der Region einzudämmen. Beide Verdächtigen müssen sich nun wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an dem Handel vor Gericht verantworten.

Die Ermittlungen der niedersächsischen Polizei dauern an. Bei einer Verurteilung drohen den Beschuldigten Strafen wegen illegalen Handels und Besitzes von hochriskanten Sprengstoffen. Durch die Beschlagnahmung wurde eine erhebliche Menge ungeregeltem Pyrotechnik vom europäischen Markt genommen.