17 June 2026, 22:11

24 Stunden im Ausnahmezustand: Iserlohner Feuerwehr kämpft gegen Brände und Explosionen

FW-MK: Iserlohn Fire Department hatte einen hektischen Freitag

24 Stunden im Ausnahmezustand: Iserlohner Feuerwehr kämpft gegen Brände und Explosionen

Die Rettungskräfte in Iserlohn hatten 24 turbulente Stunden. Sie mussten mehrere Brände, eine potenzielle Gefahr und einen Fehlalarm bewältigen. Die Einsätze reichten von kleineren Vorfällen bis hin zu schweren Zwischenfällen und hielten die Einsatzkräfte in ständiger Bereitschaft.

Der Tag begann um 10:15 Uhr mit einem Notruf wegen eines Baumes, der auf eine Straße zu stürzen drohte. Die Feuerwehr sicherte die Stelle ab, um Unfälle zu verhindern.

Um 11:30 Uhr löste ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle aus. Die Einsatzkräfte trafen ein, stellten jedoch keine Gefahr fest, sodass keine Maßnahmen erforderlich waren.

Um 13:25 Uhr brach in der Abgasanlage einer Gerberei in Sümmern ein Feuer aus, das die Feuerwehr schnell löschen konnte. Später, gegen 15:00 Uhr, kam es in derselben Gerberei zu einer Explosion. Zwei Mitarbeiter erlitten leichte Verletzungen. Das Feuer griff um sich, und die Einsatzkräfte starteten eine Großoperation, um es unter Kontrolle zu bringen. Zudem bestand die Gefahr, dass ein Schornstein einstürzen könnte. Zur Verhinderung eines erneuten Aufflammens wurde eine Brandwache eingerichtet, die um 18:33 Uhr wieder abgelöst wurde.

Um 19:42 Uhr wurde ein Brand in einem Gebäude an der Windhügelstraße in Letmathe gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits gelöscht.

An anderer Stelle löste in einem Unternehmen am Stenglingser Weg ein Reinigungsvorgang den Feueralarm aus. Ein Hochdruckreiniger hatte einen Wassernebel verursacht, der den Alarm auslöste – ein Brand lag jedoch nicht vor.

Insgesamt mussten Rettungsdienst und Krankentransport innerhalb von 24 Stunden zu 64 Einsätzen ausrücken. Die Polizei wird nun die Ursache der beiden Brände in der Gerberei in Sümmern untersuchen.

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Die Serie der Vorfälle hielt die Einsatzkräfte den ganzen Tag und die Nacht über in Atem. Besonders schwerwiegend war der Zwischenfall in der Gerberei in Sümmern, bei dem zwei Arbeiter verletzt wurden und ein Schornstein einsturzgefährdet war. Die Behörden werden nun klären, was die Brände auf dem Gelände ausgelöst hat.

Quelle