3.000 Euro für verletzte Igel: Zooförderverein Wuppertal spendet an Wildtierhilfe
Olav Ruppert3.000 Euro für verletzte Igel: Zooförderverein Wuppertal spendet an Wildtierhilfe
3.000 Euro vom Zooförderverein Wuppertal für die Igel-Hilfe der Stadt
Eine Spende in Höhe von 3.000 Euro des Zoofördervereins Wuppertal kommt dem Igel-Netzwerk der Stadt zugute, das sich um verletzte Wildtiere kümmert. Die Mittel wurden an Monika Thomas und ihr Team im Auffangzentrum an der Bundesallee übergeben. Das Geld fließt in neue Ausrüstung, darunter eine moderne Untersuchungslampe.
Das Igel-Netzwerk versorgt kranke, geschwächte und verletzte Igel mit dem Ziel, sie nach ihrer Genesung wieder in die Freiheit zu entlassen. Allein im vergangenen Jahr konnten 342 Igel erfolgreich in ihren natürlichen Lebensraum zurückgebracht werden. Die Arbeit des Netzwerks ist angesichts der Einstufung des Europäischen Igels als "potenziell gefährdet" durch die IUCN (Weltnaturschutzunion) wichtiger denn je.
Der Zooförderverein Wuppertal unterstützt eine Vielzahl von Artenschutzprojekten – sowohl vor Ort als auch weltweit. 2024 stellte die Vereinigung über 65.000 Euro für Forschungs- und Wildtierschutzinitiativen bereit. Zudem ist sie Platin-Sponsor der Kampagne "Zootier des Jahres" und steuerte hierfür 5.000 Euro bei.
Eng kooperiert der Verein mit dem Green Zoo Wuppertal, um bedrohte Tierarten und ihre Lebensräume zu schützen. Schwerpunkte der Partnerschaft liegen auf der Finanzierung von Forschung, Schutzprogrammen und praktischer Hilfe für Auffangstationen wie die an der Bundesallee.
Die Spende wird die medizinische Versorgung der Igel im Zentrum verbessern. Mit moderner Ausrüstung kann das Team mehr Tiere behandeln und ihre Überlebenschancen in freier Wildbahn erhöhen. Die kontinuierliche Unterstützung des Zoofördervereins sichert das Wachstum der Naturschutzarbeit in der Region.