19 March 2026, 14:18

300 Meter langer Tisch vereint Tausende beim Iftar in Köln-Mülheim

Eine Gruppe von Menschen in traditioneller afrikanischer Kleidung sitzt an einem Tisch bei einem Hochzeitsfest, mit Tellern, Gläsern und beschriebenem Papier.

300 Meter langer Tisch vereint Tausende beim Iftar in Köln-Mülheim

Ein 300 Meter langer Tisch mit traditionellen Speisen brachte Tausende in Köln-Mülheim zusammen

Gestern Abend versammelten sich Tausende in Köln-Mülheim an einer 300 Meter langen Tafel, gefüllt mit traditionellen Speisen. Das gemeinsame Iftar-Mahl markierte das Ende des Ramadan und zog Anwohner, Besucher und Politiker gleichermaßen an. Die Veranstalter luden alle ein – unabhängig von Glaubensrichtung oder Herkunft.

Gebrochen wurde das Fasten bei Sonnenuntergang mit Datteln und Wasser, wie es der islamischen Tradition entspricht. Rund 5.000 Menschen nahmen an der Mahlzeit teil, die von örtlichen Unternehmern finanziert wurde. Die Initiative Keupstraße organisierte die Zusammenkunft und verwandelte eine Straße in einen gemeinsamen Essensraum.

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Unter den Gästen war auch Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund anreiste, um mit Freunden und Familie zusammenzukommen. Politiker wie Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester beteiligten sich ebenfalls, um ein Zeichen für Einheit und Toleranz zu setzen. Die Veranstaltung fand kurz vor Eid al-Fitr statt, dem dreitägigen Fest, das heute offiziell beginnt.

Wie viele Menschen in Deutschland Eid al-Fitr feiern, wird nicht statistisch erfasst, und regionale Unterschiede in der Praxis sind nicht dokumentiert.

Das Iftar in Köln-Mülheim brachte unterschiedliche Gruppen durch Essen und gemeinsame Tradition zusammen. Mit dem nun beginnenden Eid al-Fitr könnten ähnliche Treffen im ganzen Land stattfinden. Die Veranstaltung unterstrich den Gemeinschaftsgeist, auch wenn eine breitere Beteiligung nicht systematisch erfasst wird.

Quelle