03 February 2026, 22:47

6,9 Millionen Euro für ein modernes Jugendzentrum in der Stepgesstraße

Das Gebäude des Boys Club von Sioux City mit Glasfenstern und -türen, einer Schautafel mit Text und einem Pfahl auf dem angrenzenden Gehweg.

6,9 Millionen Euro für ein modernes Jugendzentrum in der Stepgesstraße

Das Step-Jugend- und Gemeinschaftszentrum in der Stepgesstraße steht vor einer umfassenden Modernisierung für 6,9 Millionen Euro. Das 45 Jahre alte Haus wird zu einem modernen, barrierefreien Treffpunkt für Kinder und Jugendliche umgebaut. Die Bauarbeiten sollen etwa ein Jahr dauern, wobei der Großteil der Finanzierung aus Landes- und Bundeszuschüssen stammt.

Neugestaltung mit besserer Anbindung an die Stadt Durch die Sanierung entsteht ein neuer Eingang zur Sonnenhausplatz-Seite, der das Zentrum stärker mit dem urbanen Umfeld verbindet. Im Inneren wird der Keller zu einem von Jugendlichen betriebenen Partizipationscafé mit Küche, Bar, kleiner Bühne, Sitzgelegenheiten und einer WLAN-Ecke umfunktioniert. Ehemalige Lagerflächen beherbergen künftig das JuLooX, eine neue partizipative Kulturstätte für junge Menschen.

Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit im Fokus Das Gebäude wird durchgehend barrierefrei gestaltet – mit rollstuhlgerechten Toiletten, Plattformliften und einem neuen Aufzugsturm. Die Energieeffizienz steigt durch Solaranlagen und eine Wärmepumpe. Zudem erhält der Keller einen direkten Zugang vom Parkplatz, was den Besuchern die Nutzung erleichtert.

Jukomm: Von lokalen Wurzeln zur landesweiten Größe Die Jukomm (Jugendkommunikation e.V.), 2001 gegründet, hat sich von ihren Anfängen im Step-Zentrum zu einer führenden Organisation für digitale Jugendbildung entwickelt. Heute bietet sie bayernweit Programme an – von Medienkompetenz-Workshops über Social-Media-Schulungen und Gaming-Projekte bis hin zu Inklusionsinitiativen für benachteiligte Jugendliche.

Moderne Räume für Engagement und Kultur Das modernisierte Zentrum schafft optimale Bedingungen für Jugendbeteiligung und kulturelle Aktivitäten. Mit verbesserter Barrierefreiheit und Nachhaltigkeitsmaßnahmen soll die Sanierung die Gemeinschaft noch lange bereichern. 80 Prozent der Kosten werden durch öffentliche Fördermittel gedeckt.