08 March 2026, 14:10

84-Jährige verliert 300.000 Euro durch perfiden Gold-Betrug mit falschen Polizisten

Eine Goldmünze mit der Aufschrift "Gut für 50 in Ware" auf einem weißen Hintergrund.

Polizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - 84-Jährige verliert 300.000 Euro durch perfiden Gold-Betrug mit falschen Polizisten

Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf hat ihr gesamtes Erspartes verloren, nachdem sie Opfer eines raffinierten Betrugs wurde. Kriminelle, die sich als Polizisten ausgaben, brachten sie dazu, ihr Geld abzuheben und in Gold zu tauschen – am Ende erbeuteten sie rund 300.000 Euro.

Der Betrug begann mit einem Anruf: Ein Mann gab sich am Telefon als Beamter aus und behauptete, die Frau solle ihr Geld "zur sicheren Verwahrung" abheben und in Gold tauschen. Im Laufe der Zeit folgte sie diesen Anweisungen mehrfach, in dem Glauben, ihr Vermögen zu schützen.

Doch die Betrüger ließen nicht locker. Sie gaben sich auch als Staatsanwälte, Richter und sogar Bankmitarbeiter aus, um die Täuschung aufrechtzuerhalten. Erst als die Frau bei ihrer Bank einen Kredit aufnehmen wollte, flog der Schwindel auf: Misstrauische Angestellte bemerkten die Unstimmigkeiten und alarmierten die Polizei.

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Die Behörden warnen seitdem eindringlich: Echte Polizisten oder Staatsanwälte rufen niemals an, um nach privaten Vermögenswerten zu fragen. Sie verlangen auch niemals Bargeld, Schmuck oder Gold "zur sicheren Aufbewahrung".

Der Fall der Frau zeigt, wie sehr sich Betrüger zunehmend auf Identitätsdiebstahl spezialisieren, um besonders schutzbedürftige Menschen zu täuschen. Die Ermittlungen laufen zwar weiter, doch das gestohlene Geld gilt bisher als verschwunden. Die Behörden raten dringend, bei unerwarteten Anrufen angeblicher Behörden zunächst die Echtheit zu überprüfen, bevor man handelt.

Quelle