Aaseebad in Ibbenbüren schließt für immer – Neubau soll 2025 folgen
Horst FischerAaseebad in Ibbenbüren schließt für immer – Neubau soll 2025 folgen
Ibbenbüren Pools GmbH kündigt endgültige Schließung des Aaseebades an
Die Ibbenbüren Pools GmbH hat die dauerhafte Schließung des Aaseebades bekannt gegeben. Die Entscheidung folgt einer Überprüfung, bei der gravierende Mängel am Belüftungssystem des Bades festgestellt wurden. Statt kostspieliger Sanierungsmaßnahmen wird sich das Unternehmen auf den Neubau einer Schul- und Sportschwimmstätte am selben Standort konzentrieren.
Eine Bewertung ergab, dass die Reparatur des Belüftungssystems umfangreiche bauliche Veränderungen erfordern würde. Diese Anpassungen würden zudem zwingend die Einhaltung der aktuellen Bauvorschriften nach sich ziehen – was de facto einer Komplettsanierung gleichkäme. Eine Teilmodernisierung im Jahr 2019 war damals auf 21,3 Millionen Euro veranschlagt worden, doch die gestiegenen Baukosten haben diesen Betrag mittlerweile auf über 30 Millionen Euro steigen lassen.
Nun prüft das Unternehmen zwei Optionen: Entweder die Sanierung des bestehenden Freibades oder den Bau eines komplett neuen Beckens am Aasee-Standort. Parallel dazu wird das Holsterkampbad aufgewertet, um den Betrieb mittelfristig zu sichern, sobald die neue Schul- und Vereins-Schwimmstätte fertiggestellt ist. Die Fertigstellung des neuen Sportbades ist für Dezember 2025 geplant. Von der Schließung betroffene Saisonkarteninhaber erhalten eine anteilige Rückerstattung für die verbleibende Laufzeit. Als Geste werden zudem Gutscheine für entweder eine Nutzung von 'Ibb on Ice' oder zwei Schwimmbesuche im Holsterkampbad während der Ferienzeit angeboten.
Die Ibbenbüren Pools GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadt Ibbenbüren, betreibt sowohl das Aaseebad als auch das Holsterkampbad im Rahmen von Pachtverträgen mit der Kommune.
Die Schließung des Aaseebades markiert das Ende einer Ära für die Anlage. Mit dem geplanten neuen Sportschwimmkomplex strebt die Stadt an, moderne Einrichtungen für Schwimmer und Schulen zu schaffen. Das Unternehmen wird weiterhin die Machbarkeit zukünftiger Freibadoptionen am Aasee-Standort prüfen.