08 May 2026, 10:12

Abschied vom Agostea: Letzte Auktion bringt Koblenzer Clubgeschichte unter den Hammer

Ein Geschäft mit einem vintage Arcade-Automaten in der Mitte, einem Glasvitrinenschrank auf der rechten Seite und Retro-Stil-Beleuchtung mit Schränken, einem Fernseher und anderen Gegenständen im Hintergrund.

Abschied vom Agostea: Letzte Auktion bringt Koblenzer Clubgeschichte unter den Hammer

Der legendäre Club Agostea in Koblenz verschwindet langsam – Stück für Stück kommt unter den Hammer

In einer zweiten Auktion werden derzeit über 100 Objekte an Fans und Sammler versteigert, während die Räumung des Geländes für eine noch ungewisse, aber sich wandelnde Zukunft voranschreitet.

Die erste Versteigerung Ende März lockte Bieter aus ganz Europa an, darunter aus Belgien, Rumänien und der Schweiz. Zu den verkauften Stücken gehörten eine Ritterrüstung und eine Slush-Eis-Maschine – letztere wurde von einem Ingenieur aus Zürich ersteigert, der versehentlich nach Koblenz reiste, weil er die Stadt mit dem gleichnamigen Schweizer Ort verwechselt hatte.

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Die noch bis zum 13. Mai laufende zweite Auktion bietet kurieuse Exponate wie eine klassische Discokugel, eine Konfettikanone und sogar eine Massageliege. Viele Objekte bleiben in Koblenz: Lokale Unternehmen sichern sich Andenken, um das Erbe des Clubs zu bewahren.

Derweil ist der „Stadl“-Bereich des Agostea bereits kaum noch wiederzuerkennen. Sobald alle Auktionen abgeschlossen sind, werden die Abrissarbeiten auf dem restlichen Gelände fortgesetzt. Die Erlöse fließen in den Rückbau der bestehenden Bauten und ebnen den Weg für eine neue Vision.

Ein gastronomisches Konzept gehört zu den Ideen für die künftige Nutzung des Areals. Noch steht jedoch weder das Format noch der Betreiber fest.

Mit dem Ende der Auktionen verblasst die physische Präsenz des Agostea weiter. Die eingenommenen Gelder unterstützen die Umgestaltung des Geländes – doch wie es dort weitergeht, ist noch offen. Für Fans bleibt vorerst eine letzte Chance, sich ein Stück Clubgeschichte zu sichern.

Quelle