06 January 2026, 02:29

ADFC-Vergleich: Warum die Niederlande beim Radfahren Deutschland überholen

Menschen auf Fahrrädern auf Straßen mit Autos an der linken und rechten Ecke, sowie Geschäfte, ein Zelt, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

ADFC-Vergleich: Warum die Niederlande beim Radfahren Deutschland überholen

Erste ADFC-Veranstaltung 2026: Radfahren in Deutschland und den Niederlanden im Vergleich

Die erste Veranstaltung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) im Jahr 2026 widmet sich den Unterschieden zwischen der Radkultur in Deutschland und den Niederlanden. Am 6. Januar in Duisburg sind sowohl Mitglieder als auch Interessierte eingeladen, um zu diskutieren, wie niederländische Politiken und Infrastruktur Maßstäbe für Radfahrer setzen. Die Organisatoren versprechen einen Abend mit Kurzfilmen, Fachwissen und offenem Austausch.

Beginn ist um 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Kirchstraße 109 in Duisburg-Hochheide. Die Teilnehmer erwarten Filmbeiträge, die deutsche und niederländische Radbedingungen gegenüberstellen. Die Clips sollen alltagspraktische Unterschiede beim Radfahren verdeutlichen.

Vertreter der Dutch Cycling Embassy präsentieren erfolgreiche Projekte und Strategien aus den Niederlanden. Zudem beteiligt sich ein Referent des niederländischen Fahrradverbands Fietsersbond an der Diskussion – dessen Identität jedoch noch nicht bekannt gegeben wurde. Im Mittelpunkt steht die Frage, was die Niederlande besser machen: von der Infrastruktur bis zur Sicherheit der Radfahrer. Über die Vorträge hinaus soll der Abend Raum für lockere Gespräche bieten. Gäste können Fragen zur Arbeit des ADFC stellen, über städtische Herausforderungen für Radfahrer diskutieren oder sich einfach mit Gleichgesinnten austauschen. Die Veranstaltung ist bewusst interaktiv und niedrigschwellig gestaltet – unabhängig von einer Mitgliedschaft.

Nach einer gemeinsamen Reflexion über zentrale Lehren aus der niederländischen Radkultur endet der Abend. Die Teilnehmer nehmen konkrete Ideen mit, wie Deutschland ähnliche Fortschritte umsetzen könnte. Zudem bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, sich mit lokalen Radverkehrsaktivisten zu vernetzen und eigene Erfahrungen zu teilen.