Almonty-Aktie bricht nach Lock-up-Ende um 18,7 % ein – was Anleger jetzt wissen müssen
Ariane HolzapfelAlmonty-Aktie bricht nach Lock-up-Ende um 18,7 % ein – was Anleger jetzt wissen müssen
Almontys Aktienkurs stürzt nach Ende der Haltefrist ab
Der Aktienkurs von Almonty ist heute deutlich eingebrochen, nachdem eine wichtige Verkaufsbeschränkung ausgelaufen ist. Die Aktie verlor 18,67 % und schloss an der Börse Düsseldorf bei 1,22 Euro. Der Rückgang folgte auf das Ende einer 30-tägigen Haltefrist (Lock-up-Periode) für Unternehmensinsider und Frühinvestoren.
Die Sperrfrist war nach der Kapitalerhöhung von Almonty im Dezember 2025 in Kraft getreten. Führungskräfte, leitende Mitarbeiter und wichtige Beschäftigte, die Aktien, Optionen oder beschränkte Aktieneinheiten (Restricted Stock Units) erhalten hatten, durften ihre Anteile bis zum 8. Januar 2026 nicht veräußern. Mit Aufhebung der Beschränkungen können diese Aktionäre ihre Papiere nun frei handeln.
Das Handelsvolumen schoss in die Höhe, da viele Beteiligte ihre Bestände abgebaut haben. Der erhöhte Verkaufsdruck trieb den Kurs weiter nach unten. Anleger waren bereits verunsichert, nachdem das Unternehmen jüngste Übernahmen durch die Ausgabe neuer Aktien finanziert hatte. Seit Jahresbeginn hat die Aktie über 75 % ihres Wertes verloren. Ein Großteil dieses Rückgangs geht auf die Verwässerungseffekte durch die Käufe der Unternehmen Plan A und The Remedy Project zurück. Das Ende der Haltefrist hat die Sorgen vor einem Überangebot am Markt noch verstärkt.
Almontys Aktie schloss bei 1,22 Euro – ein deutlicher Einbruch gegenüber früheren Stand. Mit dem Auslaufen der Haltevereinbarungen können Insider nun verkaufen, was den Abwärtsdruck zusätzlich erhöht. Das Unternehmen steht nun vor der Herausforderung, das Vertrauen der Anleger nach monatelangen Verlusten wiederherzustellen.