Auszubildende verdienen 2025 im Schnitt 1.209 Euro – doch nicht alle profitieren gleich
Horst Fischer"Zweiter Rekordanstieg in Folge": Ausbildungslöhne steigen deutlich - Auszubildende verdienen 2025 im Schnitt 1.209 Euro – doch nicht alle profitieren gleich
Auszubildendengehälter in Deutschland stiegen 2025 – Durchschnittsverdienst nach Tarif auf 1.209 Euro monatlich
Die Ausbildungsvergütungen in Deutschland sind 2025 gestiegen, wobei der durchschnittliche Lohn nach Tarifverträgen auf 1.209 Euro pro Monat kletterte. Die Steigerungen fielen je nach Branche unterschiedlich aus, doch insgesamt spiegeln sie eine spürbare Verbesserung der Einkommen für Azubis wider. In einigen Wirtschaftszweigen hinken die Bezahlungen für Auszubildende jedoch weiterhin hinterher.
Besonders stark stieg die Vergütung im öffentlichen Dienst: Hier legten die Gehälter 2025 um 7,7 Prozent zu. Lehrlinge in diesem Bereich verdienen nun 1.329 Euro monatlich – der höchste Wert aller Sektoren. Es folgten Industrie und Handel mit einem Plus von 7,2 Prozent, wo die durchschnittliche Ausbildungsvergütung nun bei 1.266 Euro liegt.
In der Hauswirtschaft erhalten Auszubildende 1.295 Euro im Monat, während sie im Handwerk mit 1.093 Euro deutlich weniger verdienen. Baden-Württemberg bleibt das Bundesland mit den höchsten Löhnen (durchschnittlich 1.257 Euro), doch die regionalen Unterschiede fallen insgesamt gering aus: Die Gehälter schwanken zwischen den Gebieten nur um etwa 40 Euro.
Trotz des allgemeinen Aufwärtstrends zahlen 15 Ausbildungsberufe weiterhin weniger als 1.000 Euro monatlich. Die tarifliche Steigerung der Ausbildungsvergütungen lag 2025 bei 6,7 Prozent – ein Zeichen für stetige Fortschritte bei der Bezahlung von Azubis.
Die Zahlen für 2025 zeigen eine positive Entwicklung bei den Ausbildungsgehältern, vor allem im öffentlichen Dienst. Zwar verdienen die meisten Auszubildenden mittlerweile über 1.000 Euro, doch einige Berufe bleiben unter dieser Marke. Die Daten bestätigen schrittweise Verbesserungen, deuten aber auch auf anhaltende Lohnunterschiede in bestimmten Ausbildungsbereichen hin.