Bahnhof Ründeroth wird endlich barrierefrei – doch der Zeitplan bleibt ungewiss
Hans-Theo KuhlBahnhof Ründeroth wird endlich barrierefrei – doch der Zeitplan bleibt ungewiss
Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen soll endlich barrierefrei werden
Nach jahrelanger Wartezeit steht der Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen kurz vor dringend benötigten Barrierefreiheits-Umbauten. Die Deutsche Bahn hat zugesagt, die Station vollständig stufenlos zugänglich zu machen – ein Schritt, der für Anwohner, die bisher nur über Treppen zum zentralen Bahnsteig gelangen konnten, das Ende einer langen Frustphase bedeutet. Die Entscheidung folgt auf wiederholte Verzögerungen und wachsenden Druck seitens lokaler Politiker.
Jahre lang mussten Fahrgäste in Ründeroth Treppen als einzigen Zugang zum Bahnsteig nutzen. Trotz mehrfacher Ankündigungen der Deutschen Bahn blieben die geplanten Umbauten bis 2026 aus. Nun soll das Projekt während der Sperrung der RB25-Linie von Ende März bis Anfang August umgesetzt werden, um die Beeinträchtigungen im Bahnverkehr so gering wie möglich zu halten.
Der Gemeinderat von Engelskirchen hat die Initiative ergriffen und einen Beschluss gefasst, der lokale Vertreter auffordert, sich für die Verbesserungen einzusetzen. Ihre Position wird durch einen eigenen Antrag der Deutschen Bahn gestärkt: Das Unternehmen möchte zwei Bahnübergänge – darunter einen manuell bedienten – dauerhaft schließen, sobald der Bahnhof barrierefrei ist.
Unklar bleibt jedoch der genaue Zeitplan für die Fertigstellung. Noch wird ein geeignetes Bauunternehmen gesucht, und eine feste Bauzeit steht nicht fest. Vergleichbare Projekte in der Region, wie der Ausbau einer nahegelegenen Straße, dauerten von Beginn bis zur Vollendung etwa 5,5 Jahre. Politiker warnen, dass bei einer Nicht-Fertigstellung innerhalb des aktuellen Bauzeitfensters eine erneute Streckensperrung drohen könnte.
Die Umbaumaßnahmen sollen den Bahnhof Ründeroth endlich barrierefrei machen und ein langjähriges Problem für Fahrgäste lösen. Der Erfolg des Projekts hängt von einer zügigen Umsetzung ab, wobei sowohl lokale Verantwortliche als auch die Deutsche Bahn auf schnelle Fortschritte drängen. Bei Abschluss der Arbeiten würde die Station nicht nur moderne Zugangsstandards erfüllen, sondern auch die Stilllegung veralteter Bahnübergänge ermöglichen.






