Bayer Leverkusen stolpert gegen Gladbach – Hjulmands seltener Wutausbruch nach enttäuschendem Remis
Olav RuppertBayer Leverkusen stolpert gegen Gladbach – Hjulmands seltener Wutausbruch nach enttäuschendem Remis
Bayer Leverkusen hat im Kampf um die Champions League einen ärgerlichen Rückschlag erlitten, nachdem das Team gegen den abstiegsbedrohten Borussia Mönchengladbach nur ein enttäuschendes Unentschieden erreichte. Trainer Kasper Hjulmand gab offen zu, verärgert über die schwache Leistung seiner Mannschaft zu sein – ein seltener Moment öffentlicher Frustration für den sonst so gefassten Coach.
Die 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am 12. Spieltag (29. November 2025) hatte bereits die Schwierigkeiten Leverkusens gegen starke Gegner offenbart. Dortmund liegt nun auf Platz zwei der Bundesliga, zwei Ränge vor Leverkusen auf Platz fünf, nachdem die Dortmunder das bisher einzige direkte Duell dieser Saison für sich entschieden hatten.
Hjulmands Unmut wuchs weiter nach dem Spiel gegen Gladbach, bei dem seine Mannschaft die Chance verpasste, in der Tabelle aufzusteigen. Sportdirektor Simon Rolfes verteidigte jedoch die Mentalität und die grundsätzliche Qualität des Teams und verwies darauf, dass Leverkusen vier der letzten fünf Partien gewonnen habe.
Rolfes räumte ein, dass der volle Spielplan und die Schwankungen selbst der stärksten Teams der Liga eine Herausforderung darstellten. Er betonte, dass die im Sommer stark umgebaute Mannschaft schneller lernen müsse, wenn sie auf höchstem Niveau mithalten wolle. Angesichts der knappen Zeit forderte er spürbare Fortschritte in den kommenden Wochen.
Das Remis gegen Gladbach hinterlässt Leverkusen mit Aufholbedarf im Rennen um die internationalen Startplätze. Zwar zeigen die jüngsten Ergebnisse Ansätze von Potenzial, doch die Unfähigkeit, entscheidende Siege einzufahren, gibt Anlass zur Sorge. Die nächsten Auftritte werden zeigen, ob das Team aus Versprechen Beständigkeit machen kann.