27 April 2026, 12:18

Bayer Leverkusen und Köln streiten über trockenen Rasen nach Bundesliga-Spiel

Eine wolkenverhangene Sicht auf ein Baseballstadion mit leeren Sitzplätzen, umgeben von einer Stadtkulisse, Bäumen und fernen Gebäuden.

Bayer Leverkusen und Köln streiten über trockenen Rasen nach Bundesliga-Spiel

Streit um Platzverhältnisse zwischen Leverkusen und Köln nach Bundesliga-Duell

Nach dem jüngsten Bundesliga-Aufeinandertreffen zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln ist ein Streit über die Zustände des Spielfelds entbrannt. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte die "knochen trockene" Oberfläche, die seiner Meinung nach das Spiel verlangsamt habe. Kölns Sportdirektor René Wagner wies hingegen jeden Vorwurf einer Manipulation bei der Pflege des problematischen Rasens zurück.

Die Diskussion entzündete sich, als Hjulmand seine Verärgerung über den Platz im Kölner Stadion äußerte. Er beschrieb ihn als ungewöhnlich ausgetrocknet und mutmaßte, der Rasen sei möglicherweise bewässert und dann wieder getrocknet worden. Wagner konterte mit einer humorvollen Antwort: Nicht absichtliches Handeln, sondern die Sonne sei schuld an dem vertrockneten Gras.

Der Rasen im Kölner Stadion ist seit Langem für seine Tücken bekannt. Die Grasnarbe brennt schnell ein, was die Pflege zu einer ständigen Herausforderung macht. Wagner bestritt vehement jeden Vorwurf einer gezielten Beeinflussung, entschuldigte sich jedoch dafür, falls der Eindruck entstanden sei, sein Team habe den Platz absichtlich vernachlässigt.

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Die Bundesliga steht nun vor einem kuriosen Problem: Trotz regelmäßiger Bewässerung trocknen die Plätze aus. Das DFL-Greenkeeping-Handbuch empfiehlt zwar, die Wassermengen an Wetter und Mikroklima anzupassen, doch selbst das konnte das Problem nicht lösen. Der Kontrast zu Leverkusens eigenen Platzpflegern – die im vergangenen Jahr mit dem Titel "Platz des Jahres" ausgezeichnet wurden – verschärft die Debatte zusätzlich.

Der Streit unterstreicht die wachsende Komplexität der Platzpflege im Spitzenfußball. Da es bisher keine klare Lösung gibt, könnten die Vereine gezwungen sein, ihre Wartungsstrategien anzupassen. Vorerst bleibt der trockene Rasen in Köln ein Gesprächsthema – und ein Ärgernis für Spieler und Trainer gleichermaßen.

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