Bayerns umgestellte Startelf reist mit Verletzungssorgen nach Köln
Ariane HolzapfelBayerns umgestellte Startelf reist mit Verletzungssorgen nach Köln
Bayern München reist mit umgestellter Startelf und Verletzungssorgen zum 1. FC Köln
Trainer Vincent Kompany hat im Vergleich zum deutlichen Sieg gegen Wolfsburg vier Änderungen vorgenommen. Die Mannschaft ist seit 21 Spielen ungeschlagen gegen Köln, doch wichtige Ausfälle zwingen zu taktischen Anpassungen.
Jamal Musiala arbeitet sich nach einer Fußverletzung langsam zurück und gewinnt im Training wieder an Sicherheit. Sein Fehlen hinterlässt eine Lücke im Bayern-Angriff, auch wenn er der Vollbelastung näherkommt.
Auch in der Abwehr gibt es Personalprobleme: Josip Stanišić fällt weiterhin mit einer Kapselbandverletzung im rechten Sprunggelenk aus, die er sich im Januar zuzog. Kompany bestätigte, dass der 21-Jährige in diesem Monat nicht zurückkehren wird – ein Comeback im Februar hängt von seinem Fortschritt ab. Hiroki Ito ersetzt ihn auf der Linksverteidigerposition, während Dayot Upamecano pausiert. Das ermöglicht Min-jae Kim, neben Jonathan Tah die Innenverteidigung zu bilden. Im Mittelfeld setzt Kompany auf Leon Goretzka statt Tom Bischof, der eine dynamischere Option auf der linken Seite bietet. Serge Gnabry rückt in die Offensive, während der 17-jährige Lennart Karl auf die Bank muss.
Die Startelf: Neuer im Tor, geschützt von einer Viererkette mit Laimer, Kim, Tah und Ito. Goretzka und Pavlović bilden das defensive Mittelfeld, während Olise, Gnabry und Díaz Harry Kane im Sturm unterstützen. Kompany betonte die Notwendigkeit, im Titelrennen konzentriert zu bleiben. Angesichts der unsicheren Rückkehr Stanišićs hob er Ito als erste Wahl auf der Linksverteidigerposition und Bischof als mögliche Alternative hervor. Die Botschaft des Trainers war klar: Bayern darf in der Intensität nicht nachlassen und muss Selbstzufriedenheit vermeiden.
Die umgestellte Mannschaft muss ohne mehrere Stammspieler auskommen. Das Spiel in Köln wird die Tiefe des Kaders testen – besonders in Abwehr und Mittelfeld. Ein Sieg würde die 21 Spiele andauernde Ungeschlagenheit gegen die Domstädter verlängern und die Meisterschaftsambitionen auf Kurs halten.