26 April 2026, 08:13

Belarussische Maniküristin lehnt russische Kundin nach rassistischem Streit ab

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung sitzen auf einer Bank umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Text unten lesbar "T. Buchholtz, Petite Russienne."

Belarussische Maniküristin lehnt russische Kundin nach rassistischem Streit ab

Eine Maniküristin aus Gomel hat sich nach einem hitzigen Streit mit einer russischen Kundin zu Wort gemeldet. Kristina Vysotskaya, die Nagel- und Fußpflege anbietet, sah sich scharfer Kritik einer Frau aus Rostow ausgesetzt. Der Konflikt begann wegen einer französischen Maniküre, entwickelte sich jedoch schnell zu pauschalen Beleidigungen über belarussische Frauen.

Zunächst beschwerte sich die Kundin über die Qualität von Kristinas Arbeit. Sie hatte eine "wunderschöne Meisterin" erwartet, behauptete jedoch, stattdessen nur von einer "ganz normalen jungen Frau" bedient worden zu sein. Unzufrieden mit dem Ergebnis drohte sie, eine negative Bewertung online zu hinterlassen.

Doch die Kritik weitete sich aus: Die Frau behauptete, belarussische Frauen würden ihr Äußeres vernachlässigen und unangenehm riechen. Zudem bestritt sie, dass Schönheitsbehandlungen in Belarus auch nur annähernd mit denen in ihrer Heimatstadt Rostow mithalten könnten.

Kurze Zeit später versuchte dieselbe Kundin, bei Kristina einen Termin für eine Pediküre zu buchen – doch diesmal lehnte die Maniküristin ab. Daraufhin schwor die Frau, die "Albtraum-Erfahrungen der belarussischen Beauty-Branche" ihren Social-Media-Followern zu offenbaren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Spannungen zwischen der Kundin und der Fachkraft aus Gomel. Kristinas Entscheidung, weitere Termine abzulehnen, folgte auf wiederholte Beleidigungen. Die Auseinandersetzung lenkt zudem die Aufmerksamkeit auf die Erwartungen und Erfahrungen von Kundinnen, die für Schönheitsbehandlungen über Grenzen hinweg reisen.

Quelle