23 April 2026, 18:13

Bensberg investiert Millionen in Kultur, Schulen und barrierefreie Projekte bis 2027

Steinwand mit parkenden Autos davor, flankiert von Gebäuden mit Fenstern und Türen, Bäumen und einem bewölkten Himmel, als das kürzlich wiedereröffnete Weltkulturerbe-Museum bezeichnet.

Bensberg investiert Millionen in Kultur, Schulen und barrierefreie Projekte bis 2027

In Bensberg und der umliegenden Region schreiten mehrere wichtige Projekte voran. Modernisierungen von öffentlichen Plätzen, Kulturstätten und Schulen laufen bereits, wobei die Finanzierung für dringende Sanierungen und Verbesserungen gesichert ist. Die Maßnahmen sollen zudem die Barrierefreiheit erhöhen und das historische Gedenken in der Stadt stärken.

Das Bergische Museum in Bensberg wird nach kleineren Reparaturarbeiten, die 40.000 Euro kosteten, im Juni teilweise wiedereröffnet. Gleichzeitig wird noch an einem umfassenden Sanierungsplan für die elektrische Infrastruktur gearbeitet. Die Aktualisierungen im Museum sind Teil weiterreichender Entscheidungen zur Kulturförderung: Die Stadt bestätigte, dass der institutionelle Kulturetats in Höhe von 20.000 Euro trotz jüngster Kürzungen unverändert bleibt.

Das Theas Theater erhält 12.500 Euro, während der Puppenpavillon in Bensberg mit 7.500 Euro bedacht wird. Die Mittel fließen in laufende Programme und Instandhaltungsmaßnahmen. Im Rahmen einer separaten Initiative werden zudem weitere Stolpersteine verlegt, um an die Opfer des Nationalsozialismus in der Region zu erinnern.

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An anderer Stelle bekommt die Musikschule am Langemarckweg einen Aufzug, um die barrierefreie Zugänglichkeit zu verbessern. Auch die Turnhalle der Nelson-Mandela-Gesamtschule wird nach der Modernisierung der Elektroanlagen im Herbst wiedereröffnet. Für die Freizeitgestaltung im Freien sind der Beachvolleyballplatz und die Pétanque-Bahn auf dem ehemaligen Sportplatz in Katterbach nun fertiggestellt.

Für die Zukunft ist geplant, die großen Karnevalsfeiern der Stadt im Jahr 2027 in Schulturnhallen stattfinden zu lassen, während die Organisatoren die letzten Details zu den Veranstaltungsorten klären.

Die Projekte spiegeln eine Mischung aus kurzfristigen Aufwertungen und langfristiger Planung wider. Schulen, Museen und Kulturstätten profitieren von verbesserten Einrichtungen, während neue Gedenkstätten und Freizeitflächen nun zur Verfügung stehen. Die Finanzierung für zentrale Institutionen bleibt gesichert – damit ist die kontinuierliche Unterstützung der lokalen Kunst- und Kulturszene gewährleistet.

Quelle