Bergisch Gladbach kauft brachliegendes Gelände für mögliche Grundschule an der Sander Straße
Ariane HolzapfelBergisch Gladbach kauft brachliegendes Gelände für mögliche Grundschule an der Sander Straße
Die Stadt Bergisch Gladbach hat das langjährig leer stehende Grundstück an der Sander Straße 37–47 erworben. Das Gelände, auf dem einst ein Baumarkt und verschiedene Werkstätten ansässig waren, soll nun abgerissen werden, bevor möglicherweise eine Grundschule entsteht. Im Rahmen des Kaufs haben die Behörden bereits mit den Räumungsarbeiten begonnen.
Von den 1970er-Jahren bis Anfang der 2010er-Jahre wurde das Areal gewerblich genutzt, unter anderem von einem Baumarkt und mehreren Handwerksbetrieben. Ab 2015 wurden Teile der Gebäude abgerissen, seitdem lag das Grundstück brach, bis die Stadt es 2023 übernahm. Nach deutschem Planungsrecht ist das Gebiet als unbeplanter Innenbereich eingestuft, was Spielraum für künftige Nutzungen lässt.
Vor dem Kauf wurden ein geotechnisches Gutachten sowie statische Bewertungen erstellt. Der Verkäufer bleibt für den vollständigen Rückbau und die Altlastenfreiheit des Geländes verantwortlich. Spezialisierte Firmen führen die Arbeiten durch und achten dabei besonders auf die Hangstabilität sowie den Schutz angrenzender Grundstücke.
Konkrete Pläne für die Nachnutzung des Areals stehen zwar noch nicht fest, doch eine Grundschule gilt als mögliche Option. Sobald es erste Entwurfsvorschläge gibt, sollen öffentliche Diskussionen folgen. Das Eigentum und alle damit verbundenen Rechte gehen erst nach vollständiger Kaufpreiszahlung und Abschluss der Räumungsarbeiten auf die Stadt über.
Derzeit laufen die Abrissarbeiten, begleitet von Sicherheits- und Umweltprüfungen. Sobald das Gelände vorbereitet ist, wird die Stadt über die künftige Nutzung entscheiden – darunter auch über das geplante Schulprojekt. Weitere Updates werden im Verlauf der Planung bekannt gegeben.






