10 January 2026, 14:13

Bergisch Gladbach verschickt 76.200 Steuer- und Gebührenbescheide auf einmal

Eine belebte Stadtstraße mit Geschäften, Zelten, Schirmen, Fahrzeugen, Menschen und Müll im Vordergrund, mit Gebäuden im Hintergrund.

Bergisch Gladbach verschickt 76.200 Steuer- und Gebührenbescheide auf einmal

Bergisch Gladbach verschickt am 9. Januar 2026 rund 49.000 Grundsteuerbescheide und 27.200 Gebührenmitteilungen

Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger, nach Erhalt der Unterlagen zunächst von Anrufen abzusehen, da mit einem hohen Aufkommen an Anfragen zu rechnen ist.

Die Bescheide umfassen die Grundsteuer sowie Gebühren für die Müllabfuhr und Straßenreinigung. Die Behörden warnen, dass die Telefonleitungen in den Tagen nach dem Versand überlastet sein könnten. Stattdessen können Fragen per E-Mail an [email protected] (Steuerangelegenheiten) oder [email protected] (Müll- und Straßenreinigungsgebühren) gerichtet werden. Auch der Postweg steht als Alternative zur Verfügung.

Hauseigentümer, die ihr Eigentum verkauft haben, müssen das Finanzamt informieren, falls sie nicht mehr als Eigentümer geführt werden. So kann sichergestellt werden, dass die Bescheide für 2026 korrigiert und an den neuen Eigentümer gesendet werden. Ebenso müssen Änderungen im Eigentumsstatus der kommunalen Abfallwirtschaftsbehörde gemeldet werden, um die Gebührenunterlagen zu aktualisieren. Die Stadt betont, wie wichtig es ist, solche Meldungen zeitnah vorzunehmen, um falsche Abrechnungen zu vermeiden. Verzögerungen könnten dazu führen, dass die Bescheide an die falsche Adresse oder Person gesendet werden.

Der groß angelegte Versand am 9. Januar betrifft Zehntausende Haushalte. Die Bürger werden aufgefordert, bei Rückfragen lieber E-Mail oder den Postweg zu nutzen statt anzurufen. Wer seine Eigentumsdaten vorab aktualisiert, hilft dabei, Fehler in den neuen Bescheiden zu vermeiden.