Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Teilhabe
Olav RuppertBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Teilhabe
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wählt neue Führung und erweitert seine Mitglieder
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat eine neue Spitze gewählt und seine Reihen erweitert. Den Vorsitz übernimmt nun Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur, ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Erstmals wurden auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen in den Beirat aufgenommen. Zudem verabschiedete das Gremium einen neuen Aktionsplan, der in einfacher und verständlicher Sprache verfasst ist.
Die 15 Mitglieder des Beirats wurden von lokalen Einrichtungen, Selbsthilfegruppen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und dem Stadtrat nominiert. Ihre Wahl im September 2023 erfolgte nach strengen Kriterien, darunter Vielfalt in Geschlecht, Alter, Behinderung und Fachwissen. Zum ersten Mal zählen nun auch Menschen mit Lernbehinderungen zum Team und stärken so die Repräsentation.
Kaul und Vossebrecker wurden einstimmig gewählt. Anschließend entsandte der Beirat seine Mitglieder in die Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass Perspektiven von Menschen mit Behinderungen künftige Entscheidungen prägen. Zudem wurde ein überarbeiteter Aktionsplan Inklusion finalisiert, der in klarer und einfacher Sprache die Barrierefreiheit verbessern soll.
Der neue Plan wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem gesamten Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt. Bürgermeister Marcel Kreutz lobte das Engagement des Beirats und bezeichnete dessen Arbeit als "entscheidend für die Weiterentwicklung Bergisch Gladbachs".
Der Inklusionsbeirat ist von neun auf 13 Sitze gewachsen – ein Zeichen für das gestiegene Engagement in Sachen Repräsentation. Mit der neuen Führung und dem Aktionsplan soll Inklusion von Menschen mit Behinderungen fest in der Stadtpolitik verankert werden. Als nächster Schritt steht die Zustimmung des Stadtrats und der zuständigen Ausschüsse an.






