Bergisches Handwerk feiert Neujahrsempfang mit klarem Appell für ein starkes Europa
Horst FischerBergisches Handwerk feiert Neujahrsempfang mit klarem Appell für ein starkes Europa
Rund 90 Gäste kamen zur traditionellen Neujahrsempfang des Bergischen Handwerksverbands in Bergisch Gladbach zusammen. Das diesjährige Motto stand im Zeichen des Netzwerkens, des Ideenaustauschs und der gemeinsamen Zielsetzung. Zu der Veranstaltung fanden sich Vertreter aus Handwerk, Wirtschaft, Politik und Handel ein. Geschäftsführer Marcus Otto eröffnete den Abend mit einem Dank an die scheidenden Amtsträger für ihr Engagement und begrüßte zugleich die neuen Verantwortlichen, darunter Klaus Grootens, Arne von Boetticher sowie mehrere Bürgermeister. Er betonte seine Vorfreude auf die künftige Zusammenarbeit.
In seiner Rede unterstrich Obermeister Willi Reitz die Bedeutung von Einheit und eines starken Europas. Mit einem Zitat von Rainer Maria Rilke – "Man muss den Wandel leben, den man anstrebt" – forderte er die Anwesenden auf, darüber nachzudenken, wie sie Veränderung im eigenen Leben umsetzen. Gleichzeitig kritisierte Reitz die zögerliche Entwicklung der europäischen Einigung seit 1949 und äußerte, dass mehr hätte erreicht werden können. Dennoch zeigte er sich überzeugt, dass ein vereintes Europa möglich bleibt – wenn jeder aktiv dazu beiträgt. Die Veranstaltung machte deutlich, wie viel eine Gemeinschaft erreichen kann, wenn sie an einem Strang zieht. Im Laufe des Abends tauschten sich die Gäste aus, brachten unterschiedliche Perspektiven ein und entwickelten neue Ideen.
Der Neujahrsempfang 2025 unterstrich einmal mehr die Wichtigkeit des Dialogs und der branchenübergreifenden Zusammenarbeit. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit einem erneuerten Bewusstsein für Einheit und konkretes Handeln. Die jährliche Zusammenkunft des Verbands diente erneut als Plattform, um Verbindungen zu stärken und Fortschritt voranzutreiben.