Berlin schafft bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende mit neuem Wohnheim
Hans-Theo KuhlBerlin schafft bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende mit neuem Wohnheim
Berlin schafft mit neuem Wohnheim Platz für Auszubildende
Berlin geht mit einem neuen Wohnheimprojekt die Wohnungsnot für Auszubildende an. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewoge hat eine spezielle Unterkunft mit 112 bezahlbaren Plätzen errichtet. Hohe Mieten in der Region machen es Lehrlingen zunehmend schwer, eine Bleibe zu finden – viele pendeln daher weite Strecken zu ihren Ausbildungsbetrieben in der Stadt.
Das Wohnheim, das im April eröffnet wird, richtet sich vorrangig an Bewerber mit einem Ausbildungsvertrag in Berlin. Die Mieter zahlen 375 Euro im Monat – inklusive Miete, Strom und Nebenkosten. Bis Ende Februar können sich Interessierte bewerben, um einen der begehrten Plätze zu sichern.
Viele Auszubildende sind derzeit aufgrund des Mangels an günstigem Wohnraum auf lange Anfahrtswege angewiesen. Die Stadt erhofft sich von dem Projekt eine Entlastung und möchte damit mehr junge Menschen ermutigen, eine Ausbildung vor Ort zu beginnen. Die Gewoge kündigte zudem an, das Modell über das Pilotprojekt hinaus auszubauen, ohne jedoch konkrete Zahlen zu weiteren Wohnheimen zu nennen.
Das neue Wohnheim soll finanzielle Hürden für Berufsanfänger in Berlin abbauen. Mit 112 Plätzen zu einem festen Monatspreis richtet sich die Initiative besonders an diejenigen, die sich ein Leben in der Stadt sonst kaum leisten könnten. Die ersten Bewohner sollen im April einziehen – der Startschuss für ein umfassenderes Vorhaben, um Auszubildende in der Region besser zu unterstützen.
Berlin stellt 14,5 Millionen Euro für die Erweiterung des Ausbildungswohnheim-Programms bereit
Berlin hat 14,5 Millionen Euro an Landes- und Bundesmitteln bestätigt, um sein Ausbildungswohnheim-Programm auszubauen. Das Geld wird das neue Azubi-Wohnen-Programm unterstützen, das die Schaffung von 150 geförderten Einheiten zu 350 Euro/Monat zum Ziel hat. Diese finanzielle Unterstützung ermöglicht es der Stadt, Einrichtungen wie das im April öffnende 112-Bett-Dorm zu bauen und ein dediziertes Azubi-Werk einzurichten, um die Wohnheim- und Unterstützungsdienste zu verwalten. Das Finanzierungsmodell umfasst Unternehmenssponsoring, Landesbeihilfen und Härtefallhilfen, um die Kosten für Auszubildende niedrig zu halten.






