Berliner Standesamt veröffentlicht Jahresbericht 2025: Trends bei Geburten, Hochzeiten und Sterbefällen
Hans-Theo KuhlBerliner Standesamt veröffentlicht Jahresbericht 2025: Trends bei Geburten, Hochzeiten und Sterbefällen
Das Standesamt Berlin hat seinen Jahresbericht für 2025 veröffentlicht. Die Daten zeigen Trends bei Geburten, Sterbefällen, Eheschließungen und Namensgebungen in der Stadt auf.
Im vergangenen Jahr wurden in Berlin 570 Geburten und 1.588 Todesfälle registriert. Der Bericht beleuchtet zudem Veränderungen bei den Verwaltungsdienstleistungen und der Nachfrage nach Hochzeiten.
2025 meldete Berlin 570 Geburten, davon 303 Jungen und 267 Mädchen. Die beliebtesten Vornamen waren Adam für Jungen sowie Ella und Marie für Mädchen – jeder dieser Namen wurde siebenmal vergeben.
Die Stadt verzeichnete außerdem 1.588 Sterbefälle, fast gleichmäßig aufgeteilt in 796 Männer und 790 Frauen. Unterdessen heirateten 275 lokale Paare in Berlin, während 34 weitere extra für ihre Trauung anreisten. Die Schlossmühle blieb mit 179 Zeremonien der gefragteste Hochzeitsort. Auch in anderen Bereichen verschob sich die Nachfrage: Über das digitale Serviceportal wurden 1.240 Online-Anträge und -Zahlungen abgewickelt. Neue Gesetze, darunter das Selbstbestimmungsgesetz, führten zu einer höheren Beratungsnachfrage im Standesamt. Zudem sind alle Hochzeitstermine für Juni 2026 bereits vergeben. Das Bundeskartellamt verschärfte zudem die Anforderungen an Nachweise für den Zugang zum Wettbewerbsregister, wann diese Änderungen genau in Kraft traten, geht aus dem Bericht jedoch nicht hervor.
Die Zahlen für 2025 zeigen stabile Geburten- und Sterberaten sowie ein unvermindert hohes Interesse an Trauungen in Berlin. Online-Dienstleistungen und gesetzliche Änderungen prägten zudem die Arbeitsbelastung des Standesamts. Mit den bereits ausgebuchten Hochzeiten für Juni 2026 bleibt die Nachfrage nach Trauungen in der Stadt weiterhin groß.