Bochum will Taxi-Regeln reformieren – um mit Uber & Co. Schritt zu halten
Horst FischerBochum will Taxi-Regeln reformieren – um mit Uber & Co. Schritt zu halten
Bochum prüft Reform der Taxi-Regeln, um mit Fahrdienst-Apps mitzuhalten
Die Stadt Bochum sucht nach Wegen, ihre Taxivorschriften zu modernisieren, um im Wettbewerb mit appbasierten Fahrdiensten bestehen zu können. Konkrete Entscheidungen stehen zwar noch aus, doch geprüft werden Änderungen bei Preisen und Regularien. Ein noch ausstehender Fachbericht soll nach der Sommerpause als Grundlage für die weiteren Pläne dienen.
Die FDP-Fraktion in Bochum könnte bald einen Antrag einbringen, der flexiblere Taxitarife ermöglichen soll. Ihr Vorschlag sieht unter anderem Optionen für günstigere Preise sowie Pauschalvereinbarungen zwischen Fahrern und Fahrgästen vor. Dieser Ansatz unterscheidet sich von dem in Essen, wo die Diskussionen bisher vor allem um die Anhebung der Mindestpreise für Fahrdienst-Apps kreisten.
Um die anstehenden Änderungen fundiert zu gestalten, hat Bochum ein Gutachten zu möglichen Tarifmodellen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse werden noch in diesem Jahr erwartet. Bisher liegen jedoch keine Details zu konkreten politischen Debatten oder offiziellen Vorlagen der Stadtverwaltung vor.
Ziel ist es, einen fairen Wettbewerb zwischen klassischen Taxis und Plattformen wie Uber zu schaffen. Anders als in Essen sieht Bochum derzeit keine Erhöhung der Mindestpreise für appbasierte Fahrten vor.
Die nächsten Schritte der Stadt hängen vom noch ausstehenden Fachbericht ab, der nach der Sommerpause vorliegen soll. Sollte der FDP-Antrag vorankommen, könnte dies den Weg für flexiblere Taxipreise ebnen. Eventuelle Änderungen sollen das System modernisieren, ohne dabei Fahrer oder Fahrgäste zu benachteiligen.






