Borussia Mönchengladbach rutscht nach Pleite gegen Stuttgart in die Krise
Olav RuppertBorussia Mönchengladbach rutscht nach Pleite gegen Stuttgart in die Krise
Borussia Mönchengladbach hat daheim eine weitere deutliche Niederlage kassiert – diesmal gegen den VfB Stuttgart. Die Pleite wirft die Mannschaft auf Platz 11 der Bundesliga zurück, nur fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Die jüngsten Rückschläge sorgen für wachsende Sorgen, doch die Vereinsführung betont, man könne die Wende noch schaffen.
Schon früh nahm das Spiel eine ungünstige Wendung: In der 13. Minute verfehlte Haris Tabaković einen Elfmeter bei einem Stand von 0:0. Stuttgart nutzte den Patzer gnadenlos aus, dominierte fortan die Partie und verschärfte Gladbachs Misere. Es war bereits die vierte Niederlage in den letzten sechs Ligaspielen – aus diesen Begegnungen holte die Mannschaft nur magere vier Punkte.
Nach dem Spiel warnte Sportdirektor Rouven Schröder, dass Konkurrenten wie Mainz, Heidenheim und der FC St. Pauli Punkte sammeln und sich verbessern. Gladbach müsse nun selbst das Heft in die Hand nehmen, um den Abstieg abzuwenden. Trotz der Krise geben sich Schröder und die Vereinsführung kämpferisch. Trainer Eugen Polanski, der im September 2025 als Interimschef übernommen hatte, bevor er einen Vertrag bis 2028 erhielt, steht nach der jüngsten Negativserie in der Kritik. Dennoch zeigt er in Pressekonferenzen weiterhin Entschlossenheit. Auch Mannschaftskapitän Rocco Reitz wies Spekulationen über "grundsätzliche Probleme" im Verein zurück und betonte, das Team werde sich fangen.
Aktuell belegt Gladbach Platz 11 – mit einem Vorsprung von fünf Punkten auf den Relegationsrang. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um den Klassenverbleib zu sichern. Bis dahin gilt es, die Leistungen schnellstmöglich zu stabilisieren, bevor die Zeit davonläuft.