Brandanschlag auf Bahn-Kabelkanal bei Viersen löst massives Zugchaos aus
Horst FischerBrandstiftung: Bahnverkehr in der Umgebung von Viersen gestört - Brandanschlag auf Bahn-Kabelkanal bei Viersen löst massives Zugchaos aus
Brandanschlag auf Kabelkanal der Deutschen Bahn bei Viersen löst massive Zugausfälle aus
Ein vorsätzlich gelegtes Feuer in einem Kabelkanal der Deutschen Bahn nahe Viersen hat zu weitreichenden Verspätungen und Ausfällen im Zugverkehr geführt. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend und zwang die Deutsche Bahn zu umfangreichen Änderungen im Fahrplan der Region Niederrhein. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus, die Täter sind jedoch noch nicht ermittelt.
Das Feuer brach gegen 18:30 Uhr auf einem Park-and-Ride-Parkplatz an der Güterstraße in der Nähe des Bahnhofs Viersen aus. Die Flammen beschädigten wichtige Kabel, was umgehend zu Störungen auf mehreren Strecken führte. Besonders betroffen waren Verbindungen zwischen Mönchengladbach, Venlo und Krefeld.
Mehrere Regionalzüge und Güterverbindungen fielen aus oder wurden umgeleitet. Einige Züge enden nun vorzeitig, andere nehmen alternative Routen. Reisende zwischen Viersen und Krefeld müssen bis zur Behebung der Schäden auf Schienenersatzverkehr ausweichen.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln zur Brandursache. Bisher gibt es keine Verdächtigen, und das Motiv ist unklar. Die Behinderungen im Bahnverkehr halten an, während Techniker an der Wiederherstellung des Normalbetriebs arbeiten.
Der Brandanschlag hat den Zugverkehr in der Region schwer beeinträchtigt. Pendler müssen weiterhin mit Verspätungen rechnen, während die Behörden nach den Verantwortlichen fahnden. Die Reparatur der beschädigten Kabel läuft, ein Zeitplan für die vollständige Wiederherstellung steht jedoch noch nicht fest.