Brandanschlag auf Bahninfrastruktur legt Zugverkehr bei Viersen lahm
Horst FischerBrandanschlag auf Bahninfrastruktur legt Zugverkehr bei Viersen lahm
Brandanschlag auf Bahninfrastruktur: Zugverkehr bei Viersen lahmgelegt
Ein mutmaßlicher Brandanschlag hat am Sonntagabend den Zugverkehr in der Nähe des Bahnhofs Viersen schwer beeinträchtigt. Unbekannte Täter zündeten gegen 18:30 Uhr Kabel in einem Park-and-Ride-Bereich an der Güterstraße an. Die Polizei leitete umgehend Ermittlungen wegen der vorsätzlichen Brandstiftung ein.
Das Feuer brach auf dem Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Viersen aus und beschädigte wichtige Bahninfrastruktur. In der Folge mussten die Zugverbindungen zwischen Mönchengladbach und den Zielen Venlo sowie Krefeld am Sonntagabend komplett eingestellt werden.
Bisher konnten die Behörden weder Täter ermitteln noch ein Motiv für den Anschlag benennen. Die Polizei ruft nun Zeugen auf, sich zu melden, falls sie am Abend Verdächtiges in der Nähe des Parkplatzes beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Mönchengladbach unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. Während die Reparaturarbeiten laufen, wird der Zugbetrieb schrittweise wiederaufgenommen – allerdings nur in eingeschränktem Umfang. Sowohl der Personen- als auch der Güterverkehr müssen bis zur vollständigen Instandsetzung mit weiteren Behinderungen rechnen.
Der Brandanschlag hat zu erheblichen Verspätungen im Reise- und Güterverkehr der Region geführt. Bis zum Abschluss der Reparaturen verkehren nur einzelne Züge, ein regulärer Betrieb ist vorerst nicht möglich. Die Polizei bittet weiterhin um Mithilfe der Bevölkerung bei den Ermittlungen.