08 January 2026, 12:22

Bundespolizei nimmt aggressiven Mann mit verbotenem Messer in Bochum fest

Zwei Polizeibeamte stehen vor einem Rednerpult, einer hölt Papiere und spricht in ein Mikrofon, mit einer Fahne, einem Tisch und einer Tafel mit Symbolen und Text in der Nähe.

Bundespolizei nimmt aggressiven Mann mit verbotenem Messer in Bochum fest

Bundespolizei nimmt 36-Jährigen am Bochumer Hauptbahnhof fest

Am 7. Januar nahm die Bundespolizei einen 36-jährigen Mann am Bochumer Hauptbahnhof fest, nachdem er in einem Geschäft für eine Störung gesorgt hatte. Beamte wurden alarmiert, als der Mann laut und aggressiv wurde und sich anschließend weigerte, die Räumlichkeiten zu verlassen. Bei einer späteren Durchsuchung stellte sich heraus, dass er ein verbotenes Klappmesser bei sich trug.

Der Vorfall begann, als ein Mitarbeiter des Ladens die Polizei um Hilfe bei einem störenden Kunden bat. Der Mann, ein ukrainischer Staatsbürger, soll im Geschäft geschrien und sich aggressiv verhalten haben. Trotz mehrfacher Aufforderungen verließ er den Laden nicht, woraufhin die Beamten einschritten.

Bei der Durchsuchung des Mannes wurde ein einhändiges Klappmesser gefunden. Solche Messer sind nach dem deutschen Waffengesetz in der Öffentlichkeit verboten. Die Polizei beschlagnahmte die Waffe und belehrte den Mann über seine Rechte. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Bei seiner Befragung verzichtete der Beschuldigte auf eine Aussage. Nach der polizeilichen Bearbeitung wurde er aus dem Revier entlassen.

Die Behörden haben die Identität des Mannes nicht bekannt gegeben. Laut Polizeiberichten handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 36-jährigen Ukrainer, der ein verbotenes Messer bei sich führte. Der Fall wird nun im Rahmen eines Verfahrens wegen Waffenverstoßes weiterverfolgt.