Bundestag startet Corona-Aufarbeitung – und CDU fordert Rückkehr syrischer Geflüchteter
Olav RuppertBundestag startet Corona-Aufarbeitung – und CDU fordert Rückkehr syrischer Geflüchteter
Der Deutsche Bundestag hat eine offizielle Aufarbeitung der Coronavirus-Pandemie eingeleitet. Ein neu eingesetzter Untersuchungsausschuss ist zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen, um zentrale Aspekte der Krise zu prüfen. Die Kommission strebt an, bis Juni 2027 einen umfassenden Bericht mit Handlungsempfehlungen vorzulegen.
Der Ausschuss wird sich mit mehreren zentralen Themen der Pandemie befassen, darunter die Beschaffung von Schutzmasken, die Impfstoffentwicklung, Wirtschaftshilfsprogramme sowie die Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, ein detailliertes Verständnis der Ereignisse zu erarbeiten und künftige Krisenreaktionen zu verbessern.
Unabhängig davon haben konservative Politiker Bedenken bezüglich syrischer Geflüchteter in Deutschland geäußert. Die Partei von Friedrich Merz will mehr Rückkehrer nach Syrien motivieren und argumentiert, die Lage habe sich seit dem Sturz des Assad-Regimes verbessert. Die CDU-Politiker Alexander Throm und Marc Henrichmann betonten, die ursprünglichen Fluchtgründe bestünden nicht mehr.
Seit Anfang 2025 sind lediglich 1.867 Syrer mit staatlicher Unterstützung in ihre Heimat zurückgekehrt. Die Konservativen schlagen vor, freiwillige Ausreisen attraktiver zu gestalten. Zudem regen sie an, Anreize für einen Verbleib in Deutschland zu verringern und Syrer dazu zu ermutigen, am Wiederaufbau ihres Landes mitzuwirken.
Die Arbeit des Ausschusses wird die künftige Pandemievorbereitung prägen. Die Ergebnisse sollen bis Mitte 2027 vorliegen. Unterdessen hält die Debatte über die Rückkehr syrischer Geflüchteter an, wobei die Konservativen auf politische Änderungen drängen, um freiwillige Ausreisen zu fördern.






