04 March 2026, 15:53

Bürgerinitiative plant mehr Lebensqualität für Solingen mit klaren Schwerpunkten

Ein detaillierter Stadtplan von Staden Solvitsborg, Schweden, auf Papier, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit Textanmerkungen zeigt.

Bürgerinitiative plant mehr Lebensqualität für Solingen mit klaren Schwerpunkten

Bürger für Solingen (BfS) legt Schwerpunkte für mehr Lebensqualität in der Stadt fest

Die Initiative Bürger für Solingen (BfS) hat zentrale Prioritäten vorgestellt, um das Leben in der Stadt zu verbessern. Die Gruppe setzt sich für mehr öffentliche Sicherheit, moderne Infrastruktur und eine stärkere Bürgerbeteiligung ein. Zu den Plänen gehören zudem Updates im Verkehrssektor, bei Bezahlsystemen und in der Jugendarbeit.

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Sicherheit bleibt ein zentrales Anliegen Für die BfS steht das Thema Sicherheit an vorderster Stelle. Paul Bender, Mitglied der Initiative, betonte, wie wichtig sichere Nachbarschaften seien – insbesondere für Kinder auf dem Schulweg. Um dies zu gewährleisten, entwickelt die Gruppe ein nachhaltiges Beleuchtungskonzept für offene Schulhöfe. Ziel ist eine flexible, bedarfsgerechte Ausleuchtung, die auch die abendliche Nutzung sicher macht.

Moderne Dienstleistungen für die Bürger Die BfS will zudem die Interaktion der Bürger mit städtischen Einrichtungen modernisieren. Patrick Hinck wies darauf hin, dass kommunale Angebote mit internationalen Standards Schritt halten müssten – etwa durch digitale Bezahlmöglichkeiten. Geplant ist die Einführung von Kreditkarten, PayPal, Apple Pay und Google Pay in allen städtischen Dienstleistungsbereichen.

Verkehrskonzept mit Zukunft Ein weiterer Fokus liegt auf dem öffentlichen Nahverkehr. Die Initiative plädiert für ein zukunftsfähiges, finanziell tragbares System, das sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürger orientiert. Bessere Verkehrsanbindungen sollen den Tourismus und die Stadtentwicklung fördern, ohne die Lebensqualität zu beeinträchtigen.

Mehr Anerkennung für jugendliches Engagement Auch die Einbindung junger Menschen steht auf der Agenda. Nazan Stanecka forderte eine Aufwandsentschädigung für Mitglieder des Jugendrats und bezeichnete dies als längst überfällige Würdigung ihres ehrenamtlichen Einsatzes. Die BfS unterstützt diese Forderung nachdrücklich – als Anreiz für mehr Jugendliche, sich an lokalen Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

Bürgerhaushalt ab 2027 geplant Um die Bürgerbeteiligung weiter zu stärken, plant die BfS die Einführung eines partizipativen Haushalts bis 2027. Erkan Sarikaya erläuterte, dass dieses Modell den Bürgern eine direkte Mitsprache bei der Verwendung öffentlicher Mittel ermöglicht. Damit sollen Transparenz erhöht und Investitionen stärker an den Prioritäten der Gemeinschaft ausgerichtet werden.

Vielfältige Reformen für ein neues Solingen Die Vorschläge der BfS umfassen ein breites Spektrum – von sichereren Straßen bis hin zu modernen Bezahloptionen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnten sie das Zusammenleben in Solingen nachhaltig verändern und die Bindung zwischen Stadt und Bürgern stärken. Als nächsten Schritt wird die Initiative voraussichtlich mit lokalen Behörden zusammenarbeiten, um die Vorhaben in die Tat umzusetzen.