28 March 2026, 22:18

CDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – "30 Cent sind überholt"

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe und dem Text "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation".

CDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – "30 Cent sind überholt"

CDA fordert höhere Kilometerpauschale in Deutschland

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) setzt sich für eine Erhöhung der Kilometerpauschale in Deutschland ein. Der Vorsitzende Dennis Radtke schlägt vor, den Satz von derzeit 30 Cent auf 38 Cent pro Kilometer für Dienstfahrten mit dem Privatfahrzeug anzuheben. Die aktuelle Regelung ist seit 2009 unverändert geblieben.

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Radtke betont, die Bundesregierung müsse endlich entschlossen handeln, statt nur halbherzige Spartipps für Kraftstoff zu geben. Autofreie Sonntage lehnt er als unbrauchbar für Pendler ab, die täglich auf ihr Fahrzeug angewiesen seien. Stattdessen plädiert er für ein steuerfreies Mobilitätsgeld, das schnelle und praktische finanzielle Entlastung bringe.

Die Spritpreise, so Radtke, würden aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weiter steigen. Er kritisiert, dass die Regierung mit Ratschlägen zum Sparen nicht weiterkomme – gefragt seien konkrete Lösungen. Sein Vorschlag einer höheren Kilometerpauschale solle vor allem Arbeitnehmern helfen, die für Dienstreisen auf ihr Auto angewiesen sind.

Die heutige Kilometerpauschale von 30 Cent pro Kilometer wurde zuletzt 2009 angepasst. Da es in den vergangenen fünf Jahren keine Erhöhung gab, hält die CDA den veralteten Satz für nicht mehr zeitgemäß. Er spiegle die heutigen wirtschaftlichen Realitäten nicht wider.

Sollte der vorgeschlagene Satz von 38 Cent durchgesetzt werden, wäre dies die erste größere Anpassung seit über einem Jahrzehnt. Die Maßnahme könnte finanzielle Entlastung für Beschäftigte bringen, die häufig beruflich auf ihr Auto angewiesen sind. Radtkes Plan sieht zudem ein umfassendes Mobilitätsgeld vor, um steigende Verkehrskosten abzufedern – ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand.

Quelle