CDU attackiert SPD wegen chaotischer Domstraßen-Umgestaltung in Bergisch Gladbach
Olav RuppertCDU attackiert SPD wegen chaotischer Domstraßen-Umgestaltung in Bergisch Gladbach
Die Umgestaltung der Altenberger Domstraße in Bergisch Gladbach hat scharfe Kritik der CDU wegen Sicherheitsrisiken und mangelhafter Planung ausgelöst. Lokale Stadträte werfen dem Projekt vor, Anwohnerbedenken ignoriert und Schulkindern gefährliche Wege aufgezwungen zu haben. Die von der SPD geführte Verwaltung unter Bürgermeister Marcel Kreutz sieht sich nun mit dringenden Forderungen nach Lösungen konfrontiert.
Die CDU-Fraktion wirft der Stadt vor, die Abstimmung mit Schulen und Eltern sträflich vernachlässigt zu haben. Schüler der Concordiaschule müssen seit der überraschenden Sperrung eines wichtigen Weges nun längere und riskantere Strecken zurücklegen. Kritiker monieren, die Verwaltung hätte vor Baubeginn sichere Alternativrouten gewährleisten müssen.
Harald Henkel, CDU-Stadtrat für Schildgen und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, betonte das Fehlen Bürgerbeteiligung bei der Verkehrsplanung. Trotz früherer Appelle für einen pragmatischen Ansatz, der Anwohner und Unternehmen einbezieht, setzten SPD und Grüne ihre Pläne durch. Informationsveranstaltungen der Stadt konnten die wachsenden Bedenken kaum ausräumen. Das Projekt selbst leidet unter Verzögerungen, insbesondere im nördlichen Abschnitt der Altenberger Domstraße. Erst nach Protesten in Nittum, die eine Überarbeitung des Verkehrskonzepts erzwangen, begannen die Arbeiten mit der Erneuerung der Gehwege. Die CDU warnt, dass diese Rückschläge grundlegende Planungsmängel und Defizite in der frühen Koordination offenbaren. Oppositionelle Stadträte fordern nun zügige Abhilfe bei den identifizierten Problemen. Sie bestehen darauf, dass die Verwaltung eine aktivere Rolle bei der Projektsteuerung übernehmen muss, um weitere Versäumnisse zu vermeiden.
Die Kontroverse setzt Bürgermeister Marcel Kreutz und die SPD-Grünen-Koalition unter Zugzwang, ihre Vorgehensweise zu überprüfen. Angesichts unsicherer Schulwege und ungelöster lokaler Anliegen muss die Stadt nun Lösungen finden, um das Vertrauen in die Umgestaltung wiederherzustellen. Die CDU hat deutlich gemacht, dass weitere Verzögerungen oder Fehler die öffentliche Verärgerung nur noch verstärken würden.