19 March 2026, 10:25

CDU Willich plant günstigen Wohnraum auf ehemaliger Friedhofsfläche

Großes Bauwerk im Bau in einer städtischen Umgebung mit Hochhäusern, Fahrzeugen, Fußgängern, Verkehrsinfrastruktur und Kränen vor einem klaren Himmel.

CDU Willich plant günstigen Wohnraum auf ehemaliger Friedhofsfläche

Die Willicher CDU hat ein beschleunigtes Wohnbauprojekt auf einem 18.000 Quadratmeter großen Grundstück vorgeschlagen. Das ursprünglich für die Erweiterung des Friedhofs vorgesehene Gelände könnte nun Wohnraum für Singles, junge Familien und Senioren bieten. Die Partei betont, dass das Vorhaben die Kosten niedrig hält, ohne Umwelt- und Städtebaustandards zu vernachlässigen.

Die CDU setzt sich dafür ein, dass die Stadt einen städtebaulichen Vertrag nutzt, um den Bau zu beschleunigen. Dabei würde Willich das Land an einen Investor verkaufen, der für Planung und Errichtung der Häuser verantwortlich wäre. Die Verkaufspreise würden vertraglich gedeckelt, um Bezahlbarkeit zu gewährleisten.

Ein zentraler Punkt des Vorschlags ist die Lockerung einiger ökologischer, gestalterischer und energetischer Vorgaben. Die Partei argumentiert, dass dies die Baukosten senken würde, ohne die grundlegenden Umwelt- oder Planungsziele zu gefährden. Tobias Pascaly, Mitglied im CDU-Vorstand, wirbt zudem dafür, dass sich Willich der bundesweiten "Beschleunigungsinitiative" anschließt. Dieses Programm ermöglicht schnellere Entscheidungen, kürzere Fristen und eine automatische Genehmigung, falls innerhalb von drei Monaten kein Bescheid ergeht.

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Zusätzlich fordert die CDU die Einführung digitaler Baugenehmigungsverfahren bis 2026. Bisher gibt es jedoch noch keine offiziellen Pläne für das Gelände nach geltendem Recht, und Details zur Anzahl der Wohneinheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Falls das Projekt genehmigt wird, würde aus einer ehemaligen Friedhofsreserve gemischter Wohnraum entstehen. Der CDU-Plan setzt auf investorengetriebene Entwicklung, gelockerte Standards und schnellere Genehmigungen, um die Kosten zu drücken. Die Stadt hat noch nicht bestätigt, ob der Vorschlag weiterverfolgt wird.

Quelle