11 April 2026, 20:12

Chaos beim Bundesliga-Duell: Pyro, Vandalismus und Festnahmen in Mönchengladbach

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."

Chaos beim Bundesliga-Duell: Pyro, Vandalismus und Festnahmen in Mönchengladbach

Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln von Ausschreitungen überschattet

Das Bundesliga-Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Samstagabend wurde von wiederholten Störungen überschattet. Fans zündeten im Stadion Pyrotechnik, was zu einer kurzen Spielunterbrechung führte. Vor dem Stadion sorgten Vandalismus und Auseinandersetzungen mit der Polizei bereits vor und während der Partie für Chaos.

Die Probleme begannen lange vor Anpfiff im Borussia-Park. Ein privat organisierter Fanbus sowie ein Shuttle mit Auswärtsfans wurden von Vandalen beschädigt. In der Nähe des Mönchengladbacher Fan-Hauses und entlang der Humboldstraße wurden Feuerwerkskörper und Rauchbomben gezündet, was eine angespannte Stimmung schuf.

Im Inneren des Stadions kam es im Gästeblock zu massivem Pyrotechnik-Einsatz, weshalb die Spieloffiziellen das Spiel vorübergehend unterbrechen mussten. Auch in den Heimblöcken wurden wiederholt Feuerwerkskörper abgefeuert. Ein Polizeibeamter wurde von einem geworfenen Gegenstand am Helm getroffen; ein Tatverdächtiger wurde daraufhin festgenommen.

Die Behörden hatten vor dem Spiel Vorsichtsmaßnahmen ergriffen: Die Mönchengladbacher Polizei und die Bundespolizei verhängten Stadionverbote, untersagten Glasflaschen und Dosen und setzten ein Alkoholverbot im Stadion durch. Mit einem starken Polizeiaufgebot wurde die Lage während des gesamten Abends überwacht. Trotz dieser Maßnahmen wurden zwei Personen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte identifiziert, gegen sie wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Auch abseits des Stadions kam es zu Vorfällen: In einem Regionalexpress (RE8) klebten Kölner Fans Kameras ab und setzten sie außer Funktion. Bis zum Ende des Tages hatte die Polizei 15 Strafanzeigen erstattet, darunter wegen Körperverletzung, sexueller Belästigung, Diebstahls, Sachbeschädigung und Verstößen gegen die öffentliche Ordnung.

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Das Spiel endete mit einem Großaufgebot der Polizei und laufenden Ermittlungen in mehreren Fällen. Insgesamt wurden 15 Strafverfahren eingeleitet – von Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte bis hin zu Vandalismus und Diebstahl. Die Behörden werden nun Videoaufnahmen und Beweismaterial auswerten, um weitere Beteiligte an den Ausschreitungen zu identifizieren.

Quelle