Chaos beim BVB-Spiel: Gewalt, Pyro und 16 Festnahmen nach HSV-Duell
Hans-Theo KuhlChaos beim BVB-Spiel: Gewalt, Pyro und 16 Festnahmen nach HSV-Duell
Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV am 21. März 2026 von Gewalt und Ausschreitungen überschattet
Mehr als 81.000 Fans verfolgten die Partie im Signal Iduna Park, doch Vorfälle vor und nach dem Spiel führten zu Polizeieinsätzen und zahlreichen Festnahmen.
Bereits vor Anpfiff kam es zu ersten Zwischenfällen: Im Dortmunder Stadtzentrum wurden zwei Raubüberfälle verübt, bei denen mutmaßlich Anhänger von Borussia Dortmund Fans des Hamburger SV attackierten. Die Behörden leiteten im Zusammenhang mit den Ereignissen des Tages 34 strafrechtliche Ermittlungsverfahren ein.
Während des Spiels zündeten Unbekannte im Stadion Pyrotechnik. Nach dem Schlusspfiff umstellten etwa 300 größtenteils vermummte Borussia-Dortmund-Fans die Mannschaftsbusse des Hamburger SV. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Fangruppen, woraufhin die Polizei mit einem Großaufgebot eingriff.
Die Beamten nahmen vorläufig 16 Verdächtige im Zusammenhang mit den Vorfällen fest. Gegen weitere 152 Personen wurden Stadionverbote verhängt. Bisher liegen jedoch keine offiziellen Anklagen oder Verurteilungen speziell wegen der gewaltsamen Blockade oder der Angriffe auf HSV-Fans vor.
Die Ausschreitungen haben laufende Ermittlungen und flächendeckende Stadionverbote zur Folge. Die Polizei wertet weiterhin Beweismaterial aus den Vorfällen aus, die eine ansonsten hochkarätige Begegnung überschatteten. Weder der Verein noch die Behörden haben bisher nähere Angaben zu möglichen Sanktionen gegen die Beteiligten gemacht.






