Cole Campbells frustrierter Abschied von Borussia Dortmund rückt näher
Hans-Theo KuhlCole Campbells frustrierter Abschied von Borussia Dortmund rückt näher
Cole Campbells Zeit bei Borussia Dortmund scheint sich dem Ende zuzugehen. Der junge Flügelstürmer, einst als großes Talent gehandelt, ist laut Berichten frustriert und sucht nach einem Wechsel. Mehrere Vereine in Europa haben bereits Interesse an einer Verpflichtung signalisiert, während die Spannungen mit dem deutschen Klub Borussia Dortmund weiter zunehmen.
Campbell wechselte 2022 mit hohen Erwartungen in die Nachwuchsakademie von Borussia Dortmund. Doch sein Aufstieg stockte schnell: Bis 2026 kam er lediglich auf sieben kurze Einsätze in der Profimannschaft von Borussia Dortmund. In dieser Saison wurde er fast vollständig ignoriert – was seine Unzufriedenheit weiter schürte.
Das Verhältnis zwischen Campbell und dem Verein Borussia Dortmund hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert. Sein Trikot fehlte auffällig bei der VIP-Präsentation nach seinem Profidebüt und erneut zu Beginn der aktuellen Spielzeit von Borussia Dortmund. Die Stimmung eskalierte weiter, als er zu einem Trainingslager mit Luxusaccessoires erschien – einer teuren Armbanduhr, Designergepäck – und im Porsche seines Vaters vorfuhr. Vereinsverantwortliche von Borussia Dortmund sollen ihn daraufhin zu mehr Bescheidenheit gemahnt haben. Noch im vergangenen Jahr hatte eine Vertragsverlängerung Hoffnung gemacht. Campbell war eine Schlüsselrolle beim Club-WM-Turnier 2025 in Aussicht gestellt worden, doch er kam nicht einmal zu einem einzigen Einsatz. Nun, da seine Zukunft in Dortmund ungewiss ist, beobachten Vereine wie SV Elversberg (2. Bundesliga), der FC Brügge und RSC Anderlecht (beide belgische Pro League) sowie FC Midtjylland (dänische Superliga) die Entwicklung. Insider beschreiben die Stimmung als 'angespannt und zunehmend explosiv'. Campbell, der einst voller Tatendrang war, wirkt nun abschlussbereit.
Ein Abschied Campbells von Borussia Dortmund erscheint immer wahrscheinlicher. Mit mehreren Interessenten könnte der 20-Jährige bald einen Neuanfang woanders wagen. Die mangelnde Spielpraxis und das zerrüttete Verhältnis zum Verein Borussia Dortmund lassen kaum Raum für eine Versöhnung.