10 February 2026, 06:20

Deutsche Bahn erhöht Preise für Altverträge – was Kunden jetzt wissen müssen

Ein altes deutsches Wertpapier, ausgestellt von der deutschen Regierung, mit Text und Zahlen.

Deutsche Bahn erhöht Preise für Altverträge – was Kunden jetzt wissen müssen

Deutsche Bahn kündigt Preiserhöhungen für ältere Breitband- und Festnetzverträge an

Ab dem 1. April 2026 werden Kunden mit bestimmten Altverträgen bei der Deutschen Bahn monatlich 2,00 Euro mehr zahlen müssen. Die Anpassung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen sein Aktienrückkaufprogramm fortsetzt und sich auf einen wichtigen Quartalsbericht vorbereitet.

Betroffen von der Preiserhöhung sind zwei spezifische Tarife: die vor April 2023 abgeschlossenen Verträge der Pakete "MagentaZuhause" und "Call & Surf". Ein Standardtarif wie "MagentaZuhause L" steigt beispielsweise von 44,95 Euro auf 46,95 Euro pro Monat. Kunden, die von der Änderung betroffen sind, erhalten ein dreimonatiges Sonderkündigungsrecht ohne zusätzliche Kosten.

Aktienrückkäufe und Blick auf die Bilanz

Unterdessen hat die Deutsche Bahn in den vergangenen Wochen aktiv ihre Aktienanzahl reduziert. Allein Anfang Februar 2026 kaufte das Unternehmen 1.315.547 eigene Aktien zurück. Im gesamten Jahr wurden bereits über 7,6 Millionen Aktien aus dem Umlauf genommen.

Anleger richten ihren Blick nun auf die Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal 2025 am 26. Februar 2026. Der Bericht wird zeigen, ob sich die jüngsten Investitionen in KI-Infrastruktur auszahlen. Bisher hat sich der Aktienkurs des Konzerns seit Jahresbeginn um 9,67 Prozent erhöht.

Frist für Sonderkündigung läuft bis Juli 2026

Die Preisanpassung im April ist die jüngste Veränderung für langjährige Kunden der Deutschen Bahn. Betroffene haben noch bis Anfang Juli 2026 Zeit, ihre Verträge ohne Gebühren zu kündigen. Der nächste Finanzbericht des Unternehmens wird weitere Einblicke geben, wie sich diese Maßnahmen auf die Gesamtstrategie auswirken."