02 May 2026, 14:15

Deutschland und Niederlande besiegeln 3,4-Milliarden-Deal für neue Jackal-Panzer

Schwarz-weiß-Illustration von kapitulierenden deutschen Militärfahrzeugen und Schiffen, darunter Panzer, Lastwagen und Kriegsschiffe, mit der Überschrift "Vast German War Material Surrendered to Allies."

Deutschland und Niederlande besiegeln 3,4-Milliarden-Deal für neue Jackal-Panzer

Deutschland und die Niederlande haben sich auf ein 3,4-Milliarden-Euro-Geschäft für neue Schützenpanzer vom Typ Jackal geeinigt. Der Vertrag unterstreicht die Bedeutung des Programms, das eine erhebliche Erweiterung der Boxer-Fahrzeugfamilie darstellt. Rheinmetall, einer der beiden Hauptproduzenten, erhält aus dem Deal fast 3 Milliarden Euro. Wie die Rüstungsagentur OCCAR mitteilte, haben sich die Gesamtinvestitionen in auf dem Boxer basierende Systeme damit auf über 10 Milliarden Euro summiert.

Deutschland hat zudem Sanitätsfahrzeuge auf Basis desselben Boxer-Fahrgestells bestellt. Weitere Varianten befinden sich in der Entwicklung, darunter eine Brückenlegeversion sowie eine selbstfahrende Haubitze, die auf der Panzerhaubitze 2000 aufbaut.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Jackal selbst vereint die Beweglichkeit des Boxer mit der Feuerkraft des Puma. Seine 30-mm-Kanone und der Panzerungsschutz sind speziell auf moderne Infanteriegefechte ausgelegt. Beide Länder werden die Fahrzeuge in den kommenden Jahren in ihre mechanisierten Brigaden integrieren.

Der 3,4-Milliarden-Vertrag festigt die Rolle der Boxer-Plattform in der europäischen Verteidigung. Deutschland und die Niederlande werden den Jackal neben anderen Boxer-Varianten einsetzen, darunter medizinische und Pionierversionen. Weitere Entwicklungen wie die Haubitze und der Brückenleger sollen in der nächsten Phase des Programms folgen.

Quelle