DFB bestraft Köln und Gladbach mit hohen Geldstrafen wegen Pyro-Chaos
Olav RuppertDFB bestraft Köln und Gladbach mit hohen Geldstrafen wegen Pyro-Chaos
Zwei Bundesliga-Vereine sind wegen Fan-Ausschreitungen mit Pyrotechnik mit hohen Geldstrafen belegt worden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ahndete Vergehen von Anhängern des 1. FC Köln und von Borussia Mönchengladbach in getrennten Vorfällen während der Saison 2025. In beiden Fällen hatten Fans Leuchtraketen und Rauchbomben gezündet, was zu Spielunterbrechungen führte.
Am 8. November 2025 entzündeten Kölner Fans vor, während und nach dem Spiel gegen Mönchengladbach mindestens 56 Leuchtraketen und 30 Rauchbomben. Der dichte Rauch zwang die Schiedsrichter in der zweiten Halbzeit zu einer zweiminütigen Spielunterbrechung. Daraufhin verhängte der DFB gegen den 1. FC Köln eine Strafe von 98.500 Euro wegen unsportlichen Verhaltens.
Auch Borussia Mönchengladbach musste eine Geldbuße von 75.000 Euro für ähnliche Vorfälle durch eigene Fans zahlen. Die DFB-Sportgerichte urteilten in beiden Fällen und unterstrichen damit die anhaltenden Probleme mit Pyrotechnik im deutschen Fußball.
Bis zu 32.800 Euro der Kölner Strafe können in Sicherheitsvorkehrungen oder Gewaltpräventionsprogramme fließen. Mit dieser Maßnahme soll das wiederkehrende Problem von Fan-Ausschreitungen in den Stadien angegangen werden.
Die Strafen folgen einer Linie konsequenter Sanktionen bei Pyrotechnik-Verstößen in der Bundesliga. Die Vereine müssen nicht nur mit finanziellen Konsequenzen rechnen, sondern auch mit möglichen Sicherheitsauflagen, um künftige Vorfälle zu verhindern. Die Entscheidungen des DFB unterstreichen dessen harte Haltung gegen unsportliches Fanverhalten.