DFB-Frauen mit drei Debütantinnen und ohne Berger ins Nations-League-Halbfinale
Olav RuppertBerger verpasst den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Spiele gegen Frankreich - DFB-Frauen mit drei Debütantinnen und ohne Berger ins Nations-League-Halbfinale
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihren Kader für die bevorstehenden Nations-League-Halbfinalspiele gegen Frankreich bekannt gegeben. Drei Neue – Laura Dick, Camilla Kuever und Shekiera Martinez – erhielten erstmals eine Berufung. Torhüterin Ann-Katrin Berger wird die Partien jedoch verletzungsbedingt verpassen: Ein Knieproblem zwingt sie zur Pause.
Das Halbfinale beginnt mit dem Hinspiel am 24. Oktober in Düsseldorf. Das Rückspiel folgt vier Tage später in Caen. Ein Sieg würde Deutschland ins Finale oder um den dritten Platz führen – die Spiele sind für den 28. November und den 2. Dezember angesetzt, abhängig vom Ausgang des Duells zwischen Spanien und Schweden.
Die Mittelfeldspielerinnen Lena Oberdorf und Giulia Gwinn kehren nach vorherigen Ausfällen in den Kader zurück. Ihre Erfahrung wird der Mannschaft gegen die starke französische Auswahl zugutekommen. Bergers Fehlen hinterlässt indes eine Lücke im Tor, was das Trainerteam zu taktischen Anpassungen zwingt.
Die Debütantinnen Dick, Kuever und Martinez erweitern die Auswahl und bringen frischen Wind in die Truppe. Ihre Nominierung deutet auf eine Mischung aus Jugend und taktischer Flexibilität hin, mit der Deutschland das Nations-League-Finale erreichen will.
Deutschland bereitet sich nun ohne Berger, aber mit drei Neulingen im Team auf das Halbfinale vor. Der Sieger des Duells zieht ins Endspiel ein, der Verlierer bestreitet das Spiel um Platz drei. Die Partien werden zeigen, ob Deutschland in der Nations League einen großen Titel holen kann.






