Dormagens Chemiesektor im Fokus: Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter besprechen Zukunftsstrategien
Ariane HolzapfelDormagens Chemiesektor im Fokus: Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter besprechen Zukunftsstrategien
Bürgermeister Erik Lierenfeld empfing kürzlich Carl-Philipp Sassenrath, den Bundestagsabgeordneten für Dormagen, Neuss, Grevenbroich und Rommerskirchen, im Dormagener Rathaus. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen bundespolitische Entscheidungen mit Auswirkungen auf die Stadt und den gesamten Rhein-Kreis Neuss – insbesondere Fragen der wirtschaftlichen Stabilität und der lokalen Industrie.
Ein zentrales Thema war die wirtschaftliche Bedeutung des Dormagener Chemiesektors. Der Chempark, in dem 77 Unternehmen – darunter Covestro – ansässig sind, beschäftigt rund 10.500 Menschen und produziert über 2.000 Produkte. Wie lokale Verantwortliche zu Beginn des Jahres 2025 betonten, bleibt der Standort trotz Herausforderungen wie Fachkräftemangel ein entscheidender Motor für Innovation, Klimaschutz und Arbeitsplatzsicherheit.
Ebenfalls erörtert wurden Fördermöglichkeiten des Bundes für Städte und Gemeinden. Beide Seiten loteten aus, wie nationale Weichenstellungen die Zukunft Dormagens direkt beeinflussen können. Sassenrath unterstrich dabei die Notwendigkeit, die Bundespolitik stärker an lokalen Entwicklungen auszurichten – vor allem in Branchen, die langfristigen Herausforderungen gegenüberstehen.
Lierenfeld hob die Bedeutung eines regelmäßigen Austauschs zwischen kommunaler und Bundesebene hervor. Ein kontinuierlicher Dialog trage dazu bei, gemeinsame politische Ziele zu erreichen, so der Bürgermeister. Das Treffen endete mit der Vereinbarung, die Kommunikation aufrechtzuerhalten und bei regionalen Themen eng zusammenzuarbeiten.
Die Gespräche bestätigten erneut die Schlüsselfunktion der Dormagener Chemieindustrie als wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Künftig soll die Zusammenarbeit darauf abzielen, bundesweite Unterstützung zu sichern und den Bedarf auf dem Arbeitsmarkt zu decken. Beide Seiten wollen die Gespräche in den kommenden Monaten fortsetzen.






