Dorothee Bär erhält Aachener Humor-Orden für politische Leichtigkeit
Ariane HolzapfelDorothee Bär erhält den 'Orden wider den Ernst der Tiere' - Dorothee Bär erhält Aachener Humor-Orden für politische Leichtigkeit
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär erhält Orden "Gegen tödlichen Ernst"
Dieser Samstag steht in Aachen ganz im Zeichen des Humors: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) wird mit dem Orden "Gegen tödlichen Ernst" ausgezeichnet. Die von der Aachener Karnevalsgesellschaft verliehene Ehrung würdigt seit 1950 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die mit Witz und Menschlichkeit überzeugen. Bär ist damit die 76. Preisträgerin in der Geschichte des Ordens.
Die Tradition begann 1950, als ein britischer Militärankläger als Erster geehrt wurde – für die Freilassung eines Gefangenen während der Karnevalsfeierlichkeiten. Seither erhielten prominente Persönlichkeiten die Auszeichnung, darunter die Bundeskanzler Konrad Adenauer, Helmut Schmidt und der aktuelle CDU-Vorsitzende Friedrich Merz. Der Orden steht für die Bedeutung von Lachen, Selbstironie und einer gelassenen Haltung in verantwortungsvollen Positionen.
Bär, bekannt für ihren scharfsinnigen und selbstkritischen Humor – besonders zur Fastnacht in Franken –, hat sich mit ihrer unverkennbaren Art einen Namen in der politischen Kommunikation gemacht. Die Laudatio auf die Preisträgerin hält Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) während der feierlichen Verleihung.
Die Aachener Karnevalsgesellschaft zeichnet mit dem Orden Menschen aus, die in ihrem Wirken Freude und Menschlichkeit verkörpern. Bärs lockere, aber wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit passt perfekt zu den Werten, für die die Auszeichnung steht.
Die Zeremonie in Aachen schreibt ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte des Ordens. Bär reiht sich damit ein in die Liste renommierter Preisträger, die Verantwortung mit einer Portion Leichtigkeit verbinden. Die Ehrung unterstreicht, wie wichtig Heiterkeit und Menschlichkeit auch in der Politik bleiben.