17 February 2026, 12:17

Dortmunds Finanzkraft treibt Frauenfußball in die 1. Bundesliga bis 2029

Eine Gruppe von Frauen in Fußballtrikots, die auf einem von Bäumen umgebenen Feld spielen, mit Bannern und einem Netz im Hintergrund.

Dortmunds Frauenfußballteam wird bald in der Bundesliga spielen - Dortmunds Finanzkraft treibt Frauenfußball in die 1. Bundesliga bis 2029

Borussia Dortmund verzeichnet starkes finanzielles Wachstum und setzt ehrgeizige Pläne für die Frauenfußball-Abteilung

Borussia Dortmund meldet solides Wirtschaftswachstum und steckt sich gleichzeitig ambitionierte Ziele für den Ausbau seines Frauenfußballs. Der Verein erzielte zum zweiten Mal in Folge einen Umsatz von 526 Millionen Euro. Die Führungsetage strebt eine weitere Expansion in den Bereichen Medienrechte, Sponsoring und Stadionnutzung an. Parallel dazu soll das Frauenteam bis 2029 in die 1 Bundesliga aufsteigen – unterstützt durch neue Investitionen in Training und Nachwuchsförderung.

Auf der jährlichen Hauptversammlung schlug der Verein eine Dividende von sechs Cent pro Aktie vor – damit bleibt die Ausschüttung auf Vorjahresniveau. Mit rund 110.000 Aktionären und einem Streubesitz von 61 Prozent zählt Borussia Dortmund weiterhin zu den breit gestreuten Fußballclubs Deutschlands. Zudem wurde Hans-Joachim Watzke zum neuen Präsidenten gewählt, während der Vorstand mit Carsten Cramer, Thomas Treß und Lars Ricken unverändert bleibt.

Die finanzielle Stärke des Vereins geht einher mit großen Plänen für den Frauenfußball. Aktuell auf Platz zwei der Regionalliga West (dritte Liga) liegend, peilt das Team den Aufstieg in die Bundesliga bis 2027 oder 2028 an, spätestens jedoch bis 2029. Carsten Cramer, Marketingleiter des Vereins, sicherte zu, dass die Abteilung nicht defizitär arbeiten werde. Neue Trainingsanlagen und Nachwuchsprogramme sollen den Aufstiegskurs unterstützen.

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Darüber hinaus könnte der Signal Iduna Park eine Schlüsselrolle bei Deutschlands Bewerbung um die UEFA-Frauen-EM 2029 spielen. Falls der Austragungsort an Deutschland geht, könnte Dortmunds Stadion das Eröffnungsspiel ausrichten. Der DFB hat zudem sechs weitere Spielstätten vorgeschlagen: Frankfurt, Düsseldorf, Hannover, Köln, Leipzig, München und Borussia Mönchengladbach.

Borussia Dortmunds Umsatzwachstum und die stabile Aktionärsstruktur bilden eine solide Grundlage für die geplante Expansion. Der Aufstiegskurs des Frauenteams, flankiert von neuen Infrastrukturprojekten, passt dabei zu den möglichen nationalen Turnierverpflichtungen. Sollte Deutschland die Frauen-EM 2029 erhalten, rückte der Signal Iduna Park als Austragungsort eines großen Fußballereignisses in den Mittelpunkt.