22 March 2026, 00:13

Dortmunds mutige Kaderreform: Warum Abgänge jetzt Chancen werden sollen

Ein junger Mann in einem blauen Everton FC Trikot steht auf einem Fuballfeld in einem Stadion.

Dortmunds mutige Kaderreform: Warum Abgänge jetzt Chancen werden sollen

Borussia Dortmund formt seinen Kader mit mutigen Entscheidungen und finanzieller Umsicht um. Club-Chef Carsten Cramer setzt auf eine Führungsphilosophie, die von Optimismus und Entschlossenheit geprägt ist. Gleichzeitig steht die Zukunft wichtiger Spieler infrage, da ihre Verträge demnächst auslaufen.

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In den vergangenen Jahren hat Dortmund seine Transferstrategie grundlegend verändert. Statt teure Neuverpflichtungen zu tätigen, konzentriert sich der Verein nun auf nachhaltige Ausgaben und Spieler mit hohem Wiederverkaufswert. Beispiele wie der Verkauf von Jude Bellingham 2023 für 103 Millionen Euro an Real Madrid oder von Erling Haaland 2022 für 60 Millionen Euro an Manchester City unterstreichen diesen Kurs. Auch in der Saison 2025/26 setzt sich dieser Trend fort: RB Leipzig transferierte Benjamin Šeško für 80 Millionen Euro zu Arsenal, während Bayer Leverkusen Florian Wirtz für 120 Millionen Euro an Manchester City abgab.

In diesem Sommer verzichtet Dortmund darauf, die Verträge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan zu verlängern. Ihr Abgang – insbesondere der von Brandt und Süle – markiert einen spürbaren Einschnitt für das Team. Trotz früherer Kritik an zögerlichen Personalentscheidungen betrachtet Cramer die aktuellen Kaderanpassungen jedoch als Chancen und nicht als Rückschläge.

Mittendrin plant der Verein, Mannschaftskapitän Emre Can einen neuen Vertrag anzubieten. Derzeit wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen, bleibt Can eine zentrale Figur für Dortmunds Zukunftspläne.

Dortmunds Vorgehen steht im deutlichen Kontrast zu Konkurrenten wie dem FC Bayern München, der weiterhin auf teure Transfers setzt – etwa die Verpflichtung von Harry Kane für 100 Millionen Euro im Jahr 2023. Mit Fokus auf Nachhaltigkeit und strategischen Verkäufen verfolgt der BVB eine langfristige Vision. Unter Crammers Führung und mit einer klaren Transferpolitik positioniert sich der Club für eine stabile Zukunft.

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