08 June 2026, 18:10

Drohnen-Störungen legten 2025 an 25 Flughäfen 116 Mal den Flugverkehr lahm

Drohnen-Vorfälle an Flughäfen verursachen Millionenkosten

Drohnen-Störungen legten 2025 an 25 Flughäfen 116 Mal den Flugverkehr lahm

Drohnen-Vorfälle legten 2025 an 25 deutschen Verkehrsflughäfen 116 Mal den Flugbetrieb lahm

Die wirtschaftlichen Folgen beliefen sich auf mindestens 60 Millionen Euro – das geht aus einer neuen Studie hervor. Forscher warnen, dass sich das Problem weiter verschärft, während der Luftverkehr weiterhin wächst.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veröffentlichte seine Erkenntnisse am Montag, dem 8. Juni 2026. Der Bericht zeigt auf, wie nicht genehmigte Drohnenflüge in der Nähe von Flughäfen sowohl die Sicherheit als auch die Finanzen bedrohen. Besonders betroffen waren die Flughäfen München und Frankfurt, wo es zu mehrtägigen Einschränkungen kam.

Die Studie betont zudem, dass die Vielfalt der Drohnen und die unterschiedlichen Flughafenumgebungen den Schutz erschweren. Das DLR entwickelt derzeit fortschrittliche Systeme, um gefährliche Drohnen frühzeitig zu erkennen und unschädlich zu machen. Ohne bessere Technologien, so die Experten, werde die Zahl der Vorfälle – und damit auch die Kosten – weiter steigen.

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Berücksichtigt man weitere wirtschaftliche Auswirkungen wie Verspätungen und entgangene Geschäfte, könnten die Gesamtverluste auf bis zu 160 Millionen Euro anwachsen. Flughäfen, die bereits an ihrer Kapazitätsgrenze operieren, können diese Störungen kaum abfedern – was den Druck auf die Luftfahrtbranche zusätzlich erhöht.

Der DLR-Bericht unterstreicht den dringenden Bedarf an verbesserten Drohnen-Erkennungssystemen und Gegenmaßnahmen. Ohne wirksamere Abwehrmechanismen bleiben Flughäfen anfällig für teure und gefährliche Unterbrechungen. Die Behörden drängen nun auf eine schnellere Einführung neuer Sicherheitstechnologien.

Quelle