Düren gedenkt 81 Jahre nach dem verheerenden Bombenangriff von 1944
Ariane HolzapfelDüren gedenkt 81 Jahre nach dem verheerenden Bombenangriff von 1944
Am 16. November 2025 versammelten sich die Bürger Dürens, um des 81. Jahrestags des verheerenden alliierten Bombenangriffs zu gedenken, der die Stadt 1944 zerstörte. Die feierliche Veranstaltung umfasste einen Friedensmarsch, einen Gedenkgottesdienst und eine Zeremonie zum genauen Zeitpunkt des Beginns des Angriffs.
Die Gedenkfeierlichkeiten begannen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Christuskirche. Von dort aus schlossen sich die Teilnehmer traditionell dem Friedensmarsch zur städtischen Gedenkstätte an. Entlang der Route stellten die Menschen Kerzen auf eine riesige, auf den Boden gemalte Taube – ein Symbol der Hoffnung auf Frieden.
Um 15:23 Uhr, dem exakten Zeitpunkt des Bombenangriffs im Jahr 1944, fand vor dem Mahnmal am Dürener Rathaus die zentrale Gedenkfeier statt. Das Blechbläserensemble des Stiftischen Gymnasiums begleitete die Veranstaltung musikalisch.
Bürgermeister Frank Peter Ullrich richtete sich in einer Rede an die Versammelten und rief dazu auf, den Frieden zu wahren sowie Hass, Ausgrenzung und Gewalt abzulehnen. Seine Ansprache betonte, wie wichtig es sei, die Geschichte zu erinnern und gleichzeitig heute aktiv gegen Spaltung einzutreten.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Schweigen am Mahnmal. Die Veranstaltung ehrte die Opfer des Angriffs von 1944 und bekräftigte das Bekenntnis zum Frieden. Dürens jährliche Gedenkfeier bleibt eine Mahnung an die Vergangenheit der Stadt und ihr anhaltendes Engagement für Einheit.






